Dienstag, 2. Juni 2015

Heute am Abend: Fernsehbericht zum Betreuungsrecht (ARD-1)

Report Mainz  bringt
heute Abend um 21.45 Uhr im Ersten Programm
einen Beitrag zum Betreuungsrecht, der sehenswert sein dürfte.
Gottlob Schober ist der Frage nachgegangen,  wieso Gerichte zunehmend  Berufsbetreuer einsetzen auch wenn Angehörige und ehrenamtlichen zur Verfügung stehen.

Siehe auch:
Landesrechnungshof Schleswig-Holstein fordert regelmäßige Überprüfung von Berufsbetreuungen

Hinweis auf die Sonderseite vom Pflege-Selbshilfeverband:
www.nachtdienst.pflege-prisma.de

Diesen Hinweis habe ich soeben von Frau Adelheid von Stösser vom Pflege-Selbsthilfeverband per eMail erhalten

Montag, 29. September 2014

Pflege-SHV: Grußwort zum Mitgliedertreffen

Der bundesweit tätige Pflege-Selbshilfeverand e.V. (Rheinland-Pfalz)
hat zum Mitgliedertreffen am 24. Oktober 2014 eingeladen.
- Ich bin auch Mitglied in diesem Verein, kann aber leider aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen.
Deshalb habe ich mein Grußwort zum Treffen, in Form einer PPS-Datei und dem nachfolgenden Text, an die Leiterin dieses segensreichen Vereines - Frau Adelheid von Stösser - geschickt.
Dieses Grußwort habe ich in leicht geänderter Fassung hier im Blog eingestellt:


Mein Fazit zur Pflege in einigen Pflegeheimen:

Mein Bruder ist nicht bis zum Tode gepflegt worden,
sondern er ist systematisch zu Tode gepflegt worden.

Die Staatsanwaltschaft teilte mir mit, daß mein Bruder an einer Aspirationspneumonie gestorben sei. Nach einer kurzen Ermittlung wurde dann aber kein Verfahren gegen XYZ eingeleitet.

Die - nicht nur für meinen Bruder - qualvolle "Folter" dauerte nur rund 28 Monate . . . dann war sein Lebenswille endgültig gebrochen und er starb.
"Laß gut sein, Kurt." waren seine letzten Worte zu mir; er war sich ganz offensichtlich seiner augenblicklichen Situation bewußt.

Ich konnte seinen qualvollen Tod nicht verhindern, weil ich nicht genug Geld besitze um einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung berechtigter Forderungen zu beauftragen.
Meine Suche nach einem Rechtsanwalt, der auf der Basis "pro honore" arbeiten würde, war vergeblich.

Hilfeersuchen und Beschwerden bei der Betreuungsbehörde und der Heimaufsicht halfen nicht und bei einer gerichtlichen Anhörung im Betreuungsgericht wurde ich regelrecht "abgebügelt" wie man so schön sagt.

Wohlwollend unterstützend zeigte sich lediglich die Beschwerdestelle Pflege der Hansestadt Hamburg,
Aber auch diese zeigte sich letztendlich machtlos, da sie keine ausreichenden Befugnisse besaß.

Solange die, wenigstens moralisch stützenden, Vereine keine Rechtsanwälte bei der Hand haben, um berechtigte Forderungen bis zur letzten Instanz einklagen zu können (pro honore!?), 
solange werden die letztendlich für die Misere mitverantwortlichen Politiker, Behörden und Betreuungsgerichte das Thema Pflege in Ruhe "aussitzen".

Wenn selbst namhafte Sendeanstalten wie die ARD mit ihrer Sendung Panorama
einknicken und diese wieder aus der Mediathek und auch aus dem Internet entfernen
siehe
http://pflegeheim-ich-klage-an.blogspot.de/search?q=Panorama

ist die sonst durchaus zur Korrektur zwingende Presse (und auch die TV-Medien) zahnlos gegenüber den Verantwortlichen.

Hätte ich nicht die moralische Unterstützung seitens Vereine wie dem ihrigen (Pflege-SHV) erhalten und eine Psychologische Betreuung durch das Team des Modellprojektes von
"Pflegen-und-Leben.de"
http://www.pflegen-und-leben.de/index.php/onlineberatung/onlineberatung
dann wäre ich entweder psychisch und körperlich kaputt gegangen oder ich hätte im Bau gesessen,
weil ich in meiner Verzweiflung das Recht auf meine Art mit Gewalt hätte durchsetzen wollen.

Ich bin nicht mehr verbittert, denn ich weiß, wozu der Mensch fähig ist.
Aber ich fühle mich immer noch hilflos der Behördenwillkür (einschließlich die der Gerichtsbarkeit) ausgeliefert.

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Freitag, 12. September 2014

Nächster Gerichtstermin in Sachen Buskeismus.de

Der Termin wurde auf den
15. Oktober 2014 verlegt !

(urspruenglich 24.09.2014) 14:00 Saal A024 beim Amtsgericht Hamburg, Sievekingplatz 1


Ich weiß zwar noch nicht, worum es da genau geht, aber es dürfte allemal interessant sein, Herrn Schälicke - einem unerern letzten "Gerichtsreporter" - zu lauschen.
  

Dienstag, 9. September 2014

Ein Engel aus Polen

Heute im Fernsehen:  Um 22:15 Uhr - ZDF - 37°

Pflege zu Hause durch Pflegekräfte aus Polen.
   

Montag, 1. September 2014

Heute im Netz gefunden:


oder

Sei lieb zu deinen Kindern,
denn sie suchen dir dein Pflegeheim aus,
wenn Du alt bist !
  
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Die Zeit Online schreibt im Juni 2014 zum Thema Pflege



Samstag, 30. August 2014

Danke Olga!


Auch wenn es traurig ist, was dir und deiner Mutter angetan wurde, ich freue mich, dass Du mich seit ein paar Tagen mit deinen vielen Kommentaren förmlich überforderst.
- Ich schaffe es (aus gesundheitlichen Gründen) einfach nicht, dir auf jeden Kommentar hin zu antworten. -

Für diesen Link zu den Seiten von Herrn Kollmitz danke ich dir!
  http://www.menschenwuerde-in-der-altenpflege.de/index.php

Gibt es irgendwo auf einem Blog eine Zusammenfassung deiner Geschichte?
- Oder kannst Du mir etwas mehr Details (die man ja nicht ohne verklagt zu werden oeffentlich darstellen kann) per eMail oder am Telefon mitteilen? -

Rentner Anton

Mittwoch, 2. Juli 2014

Würgt "Die Welt" erneute Pflegediskussion ab?

Letztes Update am 4. Juli 2014 - 9:53 h

In der Welt am Sonntag erschien am 29. Juni 2014 ein Interview mit dem Geschäftsführer einer Hamburger Pflegeheim-Kette.
Der Titel lautete "Wir pflegen nicht zu Tode"

Die Links zu diesem Interview:
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article129546113/Wir-pflegen-nicht-zu-Tode.html
und
http://www.welt.de/print/wams/hamburg/article129572882/Wir-pflegen-nicht-zu-Tode.html

Deshalb schrieb ich am Montag einen kritischen Kommentar zu diesem Interview.
Dieser Kommentar wurde auch online angenommen und wartete seitdem auf seine Freigabe (Moderation).
Am Dienstag war mein Kommentar seitens der Redaktion der Welt.de noch nicht freigegeben.
Heute nun erhielt ich nur noch lapidar die Meldung:

"Diese Diskussion wurde bereits geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich."

Allerdings war weder mein vorhergehender Kommentar, noch die Kommentare möglicher anderer Leser freigegeben worden.
- Ein etwas ungewöhnliches Verhalten einer ansonsten weltoffenen Zeitungsredaktion,
- zumal deren eigenes "Investigations-Team" mit Anette Dowideit und anderen
- seriösen Journalisten besetzt, sich zeitweilig recht kritisch auch mit dem Pflegethema beschäftigte.
- Siehe dazu auch einige weitere Links in meinem nachstehenden Kommentar.

Ein Schwabe würde zu diesem Interview und der danach abgewürgten Diskussion sagen:
"Das hat ein Geschmäckle"

Schaut einmal in diesen Artikel vom Pflege-Selbsthilfe Verband hinein und dann denkt einmal darüber nach, ob die Zeitung "Die Welt" wirklich mit journalistischen Gespür berichtet oder ob sie Werbung betreibt.

Da schon damals auch ein Panorama-Beitrag von Malika Friedrichs vom 12.12.2012 vorzeitig sang und klanglos aus der Mediathek der ARD verschwunden war, der sich auch mit der von der Welt angesprochenen Pflegeheim-Kette beschäftigte, kann auch ich mich eines "Geschmäckles" nicht erwehren.
Meiner Meinung nach wird hier von der Redaktion Die Welt keine Berichterstattung im klassischen Sinne betrieben, sondern es wird eine nur schwach verhüllte Werbung für ein gewisses Wohlwollen gegenüber Pflegeheimbetreiber sichtbar.

- Und da ist eine ansonsten bei Zeitung Die Welt übliche Diskussion nicht opportun.
- Oder?
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Als Ersatz für die nicht stattzufindende Diskussion auf den Seiten der Zeitung "Die Welt"
folgt hier eine leicht abgeänderte und ergänzte Fassung meines Kommentares zu dem oben genannten Artikel vom 29. Juni 2014:

Die Welt
HAMBURG ALTENBETREUUNG 
29.06.14 "Wir pflegen nicht zu Tode"

"Diese Diskussion wurde bereits geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich."
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article129546113/Wir-pflegen-nicht-zu-Tode.html#disqus_thread
und
http://www.welt.de/print/wams/hamburg/article129572882/Wir-pflegen-nicht-zu-Tode.html

Die Diskussion wurde von der Redaktion der Welt am Mittwoch abgeblockt!
Das ist zwar zulässig, wirkt aber wie eine Zensur und hinterläßt ein "Geschmäckle".

"Wir pflegen nicht zu Tode"
Der Titel dieses tröstlichen Beitrags klingt wie das Zurückweisen
einer Anschuldigung "In Pflegeheimen werden Menschen zu Tode gepflegt".

Eine Deutsche Pflegekraft, die jetzt in Dänemark arbeitet,
weil sie es wohl in deutschen Pflegheimen nicht mehr so recht aushielt,
schrieb in ihrem Blog "Pflege der Zukunft" unter dem Titel "Missstände in der Pflege" vom am 26. März 2013

"Als ich noch in Deutschland gearbeitet habe,
habe ich mich oft gefragt ob wir die Menschen pflegen bis sie sterben
oder ob wir sie pflegen damit sie sterben."

Das sind zeitweilig auch meine Gedanken.
Ich weiß, wovon ich rede:
Mein Bruder ist 2013 in einem der Pflegeheime der im Artikel genannten Pflegeheim-Kette verstorben.
Die Todesursache "Aspirationspneumonie" (und auch einige Begleitumstände) ließ auch eine Polizeibeamtin aufhorchen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelte weitgehend erfolglos und stellte das Verfahren sang und klanglos ein.

Es gibt da auch noch so einige andere Wahrheiten, die weder Ihr Reporter noch Herr Kamm in dem Interview aussprechen mochte.
Da ist zum Beispiel eine ganzer Beitrag der Sendung Panorama ("Warum versagen die Heimkontrollen" von Malika Friedrichs)
kurz nach der Ausstrahlung (12. Dezember 2012) aus der Fernseh-Mediathek verschwunden;
Vermutlich, weil die negativen Feststellungen nicht gut fürs Image des betroffenen Pfleheimes waren?

Sie haben in Ihrem eigenen Hause auch das rührige "Investigationsteam" mit Anette Dowideit und weiteren Mitarbeitern mit dem Mut, die Realitäten klar zu benennen . . . mich würde nun gerne deren Meinung zu den Inhalten des neuen Artikels bei Ihnen lesen.

Zum Investigativteam der Welt siehe auch "Altenheime – ein Fall für die Folterkontrolle?"
http://investigativ.welt.de/2013/01/11/altenheime-ein-fall-fur-die-folterkontrolle/#more-3325
und "Noch ein Pflegeskandal?"
http://investigativ.welt.de/2013/09/16/noch-pflegeskandal

Ich frage mich, ob die beiden Verfasser des aktuellen Berichtes - Oliver Schirg und Jörn Lauterbach -
dieses Thema wohl auch einmal mit anderen Aussagen in ihrem eigenen Hause quergescheckt haben, wie:
"Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen" (von Anette Dowideit und Jörg Eigendorf)
Oder soll der neue Artikel "Wir pflegen nicht zu Tode" eine Art von "Gegendarstellung" oder Relativierung zu den kritischen Beiträgen Ihres eigenen Investigativteams (und dem den Buch des Team-Mitgliedes Anette Dowideit “Endstation Altenheim – Alltag und Missstände in der deutschen Pflege”) darstellen?

Liebe Welt-Redaktion:
Warum wurde die Kommentarfunktion zu Ihrem Artikel vom Sonntag abgeschaltet?
Kamen da etwa zu viele kritische Kommentare oder haben Sie irgendwelche alten Verpflichtungen gegenüber der angesprochenen Pflegeheim-Kette?
.




Montag, 30. Juni 2014

Das Wort zum Sonntag von der ''Welt am Sonntag''

Letztes Update am 1.07.2014 - 12:28 h

Gestern las ich einen fast tröstlichen Artikel in der Online-Version der Welt am Sonntag
Ob die beiden Verfasser - Oliver Schirg und Jörn Lauterbach - dieses Thema wohl auch einmal mit ihrer Kollegin Anette Dowideit oder Jörg Eigendorf (Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen) besprochen haben oder ob der neue Artikel gar eine Wiedergutmachung für den damaligen damaligen Bericht “Endstation Altenheim – Alltag und Missstände in der deutschen Pflege”
ist, mag ich nur erahnen.

Der Titel dieses neuen Interviews Der Welt vom 29.06.2014 lautete:

"Wir pflegen nicht zu Tode"

Nein, ich konnte mich nicht enthalten dort einen Kommentar zu hinterlassen, der eher unter dem Titel steht:

"Wir pflegen ab und zu auch mal zu Tode"

Ob mein Kommentar dort nun veröffentlicht wird oder nicht, das weiß ich nicht. Falls nicht, werde ich den Text dann ersatzweise hier im Blog als Kopie einstellen.

Ein kleiner Nachtrag sei hier noch erlaubt:

Der besagte Blog in Dänemark lautet "Pflege der Zukunft" und der Post trägt das Datum 26. März 2013
"Als ich noch in Deutschland gearbeitet habe,
habe ich mich oft gefragt ob wir die Menschen pflegen bis sie sterben
oder ob wir sie pflegen damit sie sterben."

Die verschwundene Panorama-Sendung habe ich hier in meinem Blogbeitrag vom  12.12.2012 beschrieben:
Panorama-11122012-Heimkontrollen-versagen

Den Fall meines meiner Meinung nach "zu Tode gepflegten" Bruders habe ich in meinem Blog ausführlich dargelegt.
Siehe auch diese Suchergebnisse:
Aspirationspneumonie
und
Der Fall ist abgeschlossen
und
Folter im Altersheim mit Todesfolge?
.

Montag, 18. November 2013

Termine im Fernsehen

8. Dezember 2013 - Phönix


(Schicksal Demenz)

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Der sich kuemmernde Angehörige-II.

Hier, auf dieser Seite: 10. Der sich "kümmernde Angehörige" in meinem Blog bahnt sich ganz vorsichtig eine Diskussion an.
Viele trauen sich nicht, über ihre negativen Erlebnisse zu berichten.
Meist ist es die Angst vor dem Pflegeheimbetreiber, die als "Schere im Kopf" arbeitet.

Das, was uns immer noch fehlt ist ein engagierter Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin, die (oder der)  bereit ist, einer Gruppe von Pflegenden Angehörigen "pro bono" zur Seite zu stehen.