16. Der Alte

Stand: 27.05.2012

"Du kannst einen anderen Menschen nur verstehen,
wenn du eine Weile in seinen Schuhen gegangen bist."

Siehe unter Empathie in der Wikipedia.de


Unter diesen drei Links biete ich einen kleinen Spaziergang an:

Ein Besuch am Sonntag im Altenheim




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Weitere Links zum Thema

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Kommentare:

  1. Warum ich hier schreibe? Weil ich Ähnliches erlebt habe. Es sieht hier bisher so aus, als wäre das, was Rentner Anton hier schildert, ein Einzelfall. Das ist es nicht.

    Hier eine Begebenheit aus meinen Aufzeichnungen, jetzt etwas umgeschrieben, aber basierend auf den Aufzeichnungen und Erinnerungen vor Jahren.

    Am frühen Abend kam ich ins Heim. Es hatte einen Vorfall mit meiner Mutter gegeben. Alle waren in grösster Aufregung. Keiner wusste, was da passiert war.
    Die Heimleitung bemühte sich um den Krankentransport. Ich fuhr mit ins Krankenhaus. Spät kamen wir zurück. Es war nichts Ernsthaftes passiert und keine grossen besorgniserregende Nachwirkungen waren zu erkennen.
    Besorgt um die Mutter, besuchte ich sie am Vormittag des folgenden Tages, um zu wissen, wie es ihr geht. Sie war gut drauf. Ich fragte beim Personal nach.
    Dann kam die Heimleitung zu mir und belegte mich. Ich wusste gar nicht , wie mir geschah. Sie sprach im Beisein meiner Mutter, die war noch soweit bei Verstand, dass sie das mitbekan, von einer Kündigung des Heimplatzes von seiten des Heimes war die Rede und belegte mich mit Vorwürfen, die alle Angehörigen der Mutter betrafen. Ich blieb ruhig, konnte das noch, weil ich bisher fast nicht mit der Heimleutung gesprochen hatte. Ich fragte, worum es denn eigentlich ginge.
    Das war der Anfang .der ganzen Geschichte, die dann später eskalierte.iin einem Hausverbot.


    "•Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden."
    Kierkegaard

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    1. Hier passierte genau das, was eine Altenpflegerin beschrieb. Im Falle eines Pflegerfehlers wird das Heim sich nicht bekennen, sondern versuchen, den Angehörigen die Schuld zuzuschieben oder ihn mit anderen Vorwürfen zu belegen. Eigentlich hatte ich mich gar nicht beschwert, aber da ich ins Krankenhaus mitfuhr, das war schon ein Anlass, wusste man doch nicht, was da besprochen worden ist.

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