5. Hilfe zur Selbsthilfe . . . . . . .

Stand: 28.11.2012
Gerechtigkeit

Betrachtet man die Realität, so scheint es wirklich möglich zu sein, 
Menschen in die Gewalt zu treiben. 

Dies scheint mir damit zusammenzuhängen, daß unser Rechtssystem ... 
nicht etwa ein System der Gerechtigkeit ist ... 
sondern nur eines der einzuhaltenden Spielregeln.

Zum Teil führt dieses Spielregelsystem ... meilenweit weg ... 
von jeglicher Gerechtigkeit.

                                                                                       Frei zitiert nach Hiro
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Nun, Gewalt ist nicht mein Ding, aber um noch wenigstens einen Funken von Gerechtigkeit und Anstand in das Pflegesystem hineintragen zu können, bin ich inzwischen hier Mitglied:

Pflege-SHV - Pflege-Selbsthilfeverband e.V.
Eine Initiative für menschenwürdige Pflege

Ein Forum ist dort natürlich auch vorhanden:
Der Pflegeseiten-Verbund
unter dem Motto: "Miteinander statt Gegeneinander"

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Weitere hilfreiche Stellen:


Pflegestützpunkte in Hamburg und das
Beschwerdetelefon Pflege in Hamburg
Diese Institution ist angesiedelt im Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte, im Bereich der Sozialbehörde Hamburgs.

und die

Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.

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Den imho ehrlichsten Blog eines echten Betreuers habe ich hier gefunden:
"Arbeit zwischen Bürokratie und Menschlichkeit"
 http://betreuer.blogger.de/ 
Aber Ehrlichkeit hat auch ihren Preis . . .
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Beim Lesen in diesem > recht informativen Betreuer-Forum stehen mir schon manchmal die Haare zu Berge!
Sowohl das Ansinnen so manch geplagter Angehöriger, als auch die Antworten fachkundiger Betreuer sind oft eine schwer verdauliche Kost, mit denen ich oft nicht gerade einer Meinung bin.
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Das beste Forum für pflegende Angehörige habe ich hier gefunden:
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Weitere Links zum Thema

Wikipedia.de: Pflegeskandal


Der Pflegeseiten Verbund  --> http://forum.pflegenetz.net/showthread.php?t=19314

Pflege-SHV, Pflege-Selbshilfeverband e.V. - 1. Vorsitzende: Adelheid von Stösser

Pflegende Angehörige  mit vertraulichen internen Forenbereichen und
ganz ohne (!) Google und Co.

Betreuungs-Forum  --> mit dem Forenbereich für Angehörige und betreute Menschen

Und hier ist eines der wichtigsten Hilfsangebote, denn wenn sich der betroffene Angehörige einer zu pflegenden Person nicht selbst pflegt, droht dieser bald selbst an den sich stellenden Problemen zerbrechen.
Die kostenlose psychologische Online-Beratung durch die Initiative Pflegen und Leben in Berlin.
  Hier geht es direkt zur kostenlosen   Online-Beratung
Ohne deren Hilfe wäre ich an meinen Gefühlen der Ohnmacht erstickt.
Jetzt kann ich wieder atmen und weiß, daß ich nicht ohne Hilfe kämpfe.

Die Bonner Initiative des Professors Dr. Dr. Hirsch darf hier auch nicht unerwähnt bleiben:

Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V

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Kommentare:

  1. Berufsbetreuer stehen meistens auf der Seite des Heimes. Sie geniesen wenig das Vertrauen des Pfleglings, denn sie kennen sich nicht und haben bei den wenigen kurzen Besuchen, teils zu ungünstigen Zeiten, nicht ausreichend Gelegenheit, sich ungestört mit dem zu Betreuenden zu unterhalten. Auch sie durchschauen so manches nicht, was man erst als Angehöriger erfahren und lernen kann, wie es nämlich wirklich in Heimen zugeht.
    Ist man auch oft im Heim, so "verbringen" die Pfleglinge die meiste Zeit mit dem Pflegepersonal und ist von diesem mehr oder weniger abhängig.
    Bei einem Gesprach mit Rechtsvertreter und Berufsbetreuer war deutlich zu spüren, auf welcher Seite dieser stand und völlig klar, dass er nicht interessierrt war etwas zu klären bzw. behilflich zu sein.

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  2. Was kann sich verändern, wenn man gezielt und/oder unbewusst sich weigert die tatsächlichen Ursachen zu erkennen? Sich weigert, die tatsächlichen Initiatoren und Verursacher von Situationen zu erkennen und zur Rechenschaft zu ziehen? Die Handlanger.

    Politiker als zu achtende Wesen zu bewerten, die Pflegekraft grundsätzlich als Opfer sehen...zwei wesentliche Grundlagen dafür, dass es nicht so bleibt wie es ist sondern schlimmer wird.

    Wirkliche Hilfe kann nur zur wirklicher Selbsthilfe werden, wenn man diese beiden Punkte anerkennt und sich zugestehen kann, doch einer recht große Horde an feindlich gesinnten Wesen gegenüberzustehen.

    Es ist nicht leicht und man kann daran scheitern. Mir ist allerdings kein Weg bekannt, der an dieser Konfrontation vorbeiführt.

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