10. Der sich "kümmernde Angehörige"

Eine Video-Dokumentation vom 30. September 2013 im ARD1 zur Einstimmung:
Walter Mette - Rechtlos und ausgeliefert (Schicksal Demenz)
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Stand: 25.01.2013 - 19:31 h                  
(Siehe unten unter "Liebe Netzgemeinde")


. . .  ist oft eine ungeliebte Spezies.
  
Sie sind Sand im Getriebe eines eingespielten Teams.
(Der "geschlossene Kreis": Rechtlicher Betreuer/Betreuungsgericht, Hausarzt, Pflegeheim)
  
Sie machen nur zusätzliche Arbeit.

Aber sie sind das soziale Element,
ohne das ein Mensch nicht leben kann!



Studien über die früher so hohe Säuglingssterblichkeit in Waisenheimen zeichnen da ein deutliches Bild.
Aber auch in Alten- und Pflegeheimen ist dieses soziale Element äußerst wichtig!
 

Ein weiters Indiz für das Gewicht dieses "Sozialen Elementes" ist auch hier zu finden:
Ärzte-Zeitung vom 7.03.2011: Zuhause leben Demenzkranke länger als im Heim

Auch diese Informationen könnten hilfreich sein:

Angehörige im Krankenhaus (oder im Pflegeheim)
Von Linus Geisler

Siehe auch meinen Blogbeitrag vom 24.10.2012:

Betreuung und die oft verschwiegenen "Nebenwirkungen"


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Es gibt gute Gründe dafür, warum "sich kümmernde Angehörige" als störend empfunden werden.
Da gibt es die ewigen Meckerer.
Nichts ist ihnen recht.
Sie verwechseln ein Pflegeheim mit einem 5-Sterne Hotel mit Zimmerservice.

Ein Teil der sich kümmernden Angehörigen dürfte aber zu jener Kategorie von Mitmenschen gehören, die noch wissen, was Barmherzigkeit ist und die das Wort Empathie nicht nur kennen, sondern auch verinnerlicht haben.

Sie sind für Pflegeheime oft nicht nur Sand im Getriebe, nein, sie sind auch gefährlich, weil sie Leistungen einfordern, die nicht nur sinnvoll sind, sondern die ihren Angehörigen auch zustehen.
Das kostet Geld, und da hört bekanntlich der Spaß auf!
Daher ist es ein probates Mittel seitens der Pflegeheime, dem sich kümmernden Angehörigen das Image eines Meckerers und Querulanten anzuhängen und diesen damit zu isolieren.

Mit Schaudern mußte ich seit einiger Zeit feststellen, daß dabei sogar einige Behörden und sogar die Gerichte bei diesem Spiel zusehen, ohne korrigierend einzugreifen . . .

Den Letzten beißen die Hunde
Ich bitte meine Worte hier nicht als allgemeine Schelte über die Pflegekräfte zu werten.
Die meisten Pflegekräfte tun das, was sie in dem oft unwürdigen System tun können, gern und so gut wie sie es eben unter den gegebenen Umständen können; Sie sind nicht die Ursache für die Probleme.
Der Fisch stinkt vom Kopfe her, ist ein altes Sprichwort . . .

. . . und mit "stinkendem Kopf des Fisches" meine ich nicht zwingend den Betreiber eines Pflegeheimes, sondern jene, die die gesetzlichen Grundlagen dafür schaffen (oder auch nicht schaffen, obwohl sie es müßten) und die sich unsere "Volksvertreter" nennen.

Es ginge auch anders: 
Späte Lebensphase gemeinsam bewältigen
Das war eine Meldung aus dem Jahre 2007 . . . und?
Nichts und?, das Ding scheint eingeschlafen zu sein!

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Links zum Thema


Hier schreibt Thomas Liedl, mit welchen Mitteln gekämpft wird, um das Thema
Mißstände im Pflegebereich mit juristischen Mitteln abzuwürgen:


- Es geht um Geld . . . um viel Geld! -
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Ein wenig Erhellung mag auch diese Google-Suche bringen:
  


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19.01.2013

Ein Spiegelbild des Pflegeheim-Alltags in Bezug auf 
Pflegekräfte kontra Angehörige und umgekehrt kann man in dem Forum pflegenetz.net recht gut in einzelnen Threads erkennen.
Während der Bereich Ausbildung von Pflegekräften recht hilfreich sein kann, so ist der Bereich Das Angehörigen-Forum und Menschenwürde in der Pflege oft mit kontraproduktiven Streitereien zwischen den Parteien belastet.
Ich habe den Eindruck, daß das Forenmanagement das Problem jetzt ernsthaft bereinigen möchte.
Allerdings hat das dortige Forenmanagement sich von einigen "Alt-Usern" (die gerade ihre "trolligen 5 Minuten hatten) dazu verleiten lassen, den User M1950 aus dem Forum zu verbannen.
Damit hat man nun, wie man so schön sagt, "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet".
Nee Leudde, ich rieche einen Troll auf 10 Meilen Entfernung . . . und M1950 war und ist nimmermehr ein Troll!
Siehe diesen Thread vom 17.01.2013:  Liebe Netzgemeinde!

Leider scheut sich das Forenmanagement immer noch ein wenig, sich offen mit einzelnen Usern auseinander zu setzen. So wurde z.B. ein Link in meiner Signatur gelöscht, ohne mich in irgend einer Form auf  diese Löschung (und den Grund dafür) aufmerksam zu machen:
Don't feed a Troll, if you do he'll love you and comes back! 
http://forum.pflegenetz.net/showpost.php?p=156452&postcount=59
Anmerkung: Frau von Stösser war früher an diesem Forum als Moderatorin beteiligt.

Links zu kontroversen Themen im Forum Pflegenetz.net:

Hier erfolgten umfangreiche Löschungen, die den Sinn der gesamten Diskussion nur noch rudimentär erkennen lassen.

Die Zeitungsmeldung Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen bezogen einige Pflegekräfte fälschlicher Weise als einen Generalangriff auf alle Pflegekräfte und nicht auf die wirklich für diese Misere Verantwortlichen wie Heimleitungen und Politiker.

Diese Anfrage eines Journalisten löste eine Flut von Emotionen im Forum aus, die auch die tiefe Zerrissenheit innerhalb der Gruppe der Pflegekräfte aufzeigt und die sie ihrer Fähigkeit beraubt, sich mit den gleichfalls betroffenen Angehörigen zu solidarisieren.
Aber lest selbst: http://forum.pflegenetz.net/showthread.php?t=19741
- Wenn Zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte! -

Es gibt aber auch Hilferufe wie diese, die glücklicherweise
nicht auf taube Ohren treffen:

Mein Beruf verursacht eine Leere

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Und hier noch ein Link zur Abrundung dieses Themas:
Bürgerinitiative für Menschenwürde in der Pflege
Man beachte das "große Echo" (sic!) seitens der in diesem Forum vertretenden Pflegekräfte
und dieses Zitat von Annette Kleischmantat:

Angehörige - physisch und psychisch am Ende ihrer Kräfte - meinen,
dass es ihren alten Menschen in den Pflegeheimen besser gehen wird.
Allerdings arbeiten dort Mitarbeiter, die ebenso wie sie selbst am Ende sind
und dazu nicht nur ihren Vater/ihre Mutter betreuen,
sondern jeweils noch über zwanzig andere pflegebedürftige Menschen.

Meine Mahnung an alle Pflegekräfte:
Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten
gehört ebenso zu unseren Pflichten
wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.
(Mahatma Gandhi)

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Kommentare:

  1. Hallo Kurt, oder Anton, wie beliebt;

    nun lese ich hier so mannigfaltige Kommentare zum Pflegenetz; du hast es ja etwas einfacher, weil Du Beiträge erst veröffentlichst, wenn sie freigeschaltet sind; wir gehen da etwas einfacher (oder demonkratischer?) vor, jeder schreibt und die Wellen schlagen hoch- oder auch nicht.

    Ein paar deiner Zitate kann ich sofort unterschreiben, aber: selbst der Fisch stinkt in der Altenpflege nicht mehr am Kopf, sondern noch viel weiter oben!!!

    Gruß Christel

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  2. Guten Abend Christel!

    Danke für deinen Kommentar.
    Du hast mir damit geholfen, mich etwas klarer auszudrücken, wem ich die Misere in der Pflege zuerst anlaste:
    ~ ~ ~ ~ ~
    . . . und mit "stinkendem Kopf des Fisches" meine ich nicht zwingend den Betreiber eines Pflegeheimes, sondern jene, die die gesetzlichen Grundlagen dafür schaffen (oder auch nicht schaffen, obwohl sie es müßten) und die sich unsere "Volksvertreter" nennen.
    ~ ~ ~ ~ ~

    Diesen Absatz habe ich in meinem obigen Text inzwischen eingefügt.

    Grüße aus dem kalten Norden,
    Rentner Anton

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  3. Selbst das ist noch zu einfach- leider!! Die gesetzlichen Grundlagen sind per se erstmal ein guter Ansatz; die Ausführungsverordnungen machen die Gesetze zu dem altenfeindlichen Konstrukt, als welches ich sie anprangere. Wo fremddefinierte Qualitätsbegriffe wichtiger als Lebensqualität von alten Menschen sind, muss einen nichts mehr wundern. Hauptsache wir schreiben uns tot!!

    Könnte grad mal wieder die Wand hoch

    Gruß Christel

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    1. Hallo Christel, Sie haben völlig Recht! Daher schreibe ich mich nun nicht gerade tot, aber nützlich mir die Finger wund in dem von mir berichteten Fall meiner Frau in dem Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' von Silvia Matthies, zu sehen unter YouTube Rechtlos und ausgeliefert.

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    2. So Walter, ich habe den aktuellen Video-Beitrag vom 30. September 2013 jetzt ganz oben verlinkt. Die Sendung hatte ich bei der ersten Ausstrahlung gesehen und auch aufgenommen.
      Zu der unausgesprochenen Frage, ob man Roß und Reiter nennen darf möchte ich auf Rolf Schälicke verweisen:
      http://www.buskeismus.de/

      Roß und Reiter kann nur öffentlich nennen, wer entweder im Gelde schwimmt oder wer eine Rechtsschutzversicherung hat, die das Risiko abdeckt, um klagende Pflegeheimbetreiber mit Anwaltshilfe abzuwehren.
      Herr Schälicke scheint da einen eigenen Weg zur Wahrheit gefunden zu haben - "Es ist ja alles nur gelogen, es ist ja alles nur nicht wahr . . ."

      Meine Meinung:
      Es dürfte einfacher sein die Heime zu nennen, die völlig sauber arbeiten und sich auch nicht im Grauzonenbereich bewegen.
      Die Anzahl der zu nennenden Pflegeheime dürfte dann auch überschaubar sein.
      Mein Bruder wurde nach einem Schlaganfall mit Mirtazapin "behandelt", bis ich intervenierte; jetzt ist er tot und die Staatsanwaltschaft hat erfolglos ermittelt . . .

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  4. Hallo, Rentner Anton, wenn auch spät, komme ich auf Ihren Beitrag zurück: bei mir wird es die Staatsanwaltschaft nicht wagen oder schaffen, dieses Verfahren 'platt zu machen'! Alles, was ich als Straftaten zur Anzeige gebracht habe, ist anhand von authentischen Unterlagen belegt (siehe hierzu meine 'Nachlese' zum Report 'Rechtlos und ausgeliefert; abrufbar bei buergerredaktion.de . Diese 'Nachlese' liegt auch der Ärztekammer Niedersachsen vor wie auch der Heimaufsicht. Die Umfänglichkeit dieser bewiesenen Strafbarkeiten würden bei einer Einstellung des Verfahrens glatte Rechtsbeugung und Strafvereitelung darstellen und mich veranlassen, mit geeigneten Schritten dagegen vorzugehen. So ist es lediglich abzuwarten, wie lange sich die Staatsanwaltschaft Zeit lässt, zu einem Ergebnis und zu einer Entscheidung zu kommen.
    Um die Sache nicht einschlafen zu lassen, wird der Report 'Rechtlos...' nochmals in voller Länge gesendet bei Phoenix am 08.12.2013 und in gekürzter Fassung beim NDR in 2014, Termin steht noch nicht fest.

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    1. Moin Walter!
      Bleib stark und geh Deinen Weg.
      Ich begleite dich aus der Ferne.

      Schau auch einmal hierhin:
      Pflegenotstand
      verletzt systematisch das Grundgesetz

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  5. Politiker, Finanzkräftig, Praxis-Ferne (welche leider die Definitionsgewalt haben und die Richtung der Altenpflege vorgeben) sind zu belangen und dies mit sehr deutlichen Mitteln.

    Was wären diese Personen ohne Handlange, welche dies genau in der Praxis ausführt? Vermutlich nichts, lediglich Schwinger von Theorien.

    Erstaunlich, wie unschuldig doch der Hauptschuldige (der direkt in der Praxis ausführende) immer und immer wieder davon kommt: Der Hauptschuldige ist die kriechende Pflegekraft, welche außerhalb von sich selbst den Schuldigen sucht.

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  6. Es ist tatsächlich so, es kann nur derjenige sich gegen die Heimbetreiber/Heimleitung wehren, der genügend Geld hat. Denn die Träger haben Geld, scheuen nicht vor Prozessen zurück. Dazu nehmen sie sich Rechtsanwälte, die das Letzte ausloten und herausholen, um den Kläger/Betroffenen abzuwehren, dabei vergessen sie oft ihren Berufsethos.
    Ich selbst bin Opfer solch eines Prozesse. Ich hatte grosses Glück, einen Rechtsanwalt gefunden zu haben, der das fast umsonst machte. Wer kein Geld hat, wenig Zeit, und privat oder beruflich schon belastet, gibt auf, er geht das Risiko, den Ärger nicht ein. Deswegen bleibt vieles so wie es ist. Es kuschen die Mitarbeiter, die Angehörigen aus Angst. Es schweigen die Mitarbeiter des MDK und der Heimaufsichten, denn sie wissen was da läuft und schweigen, wie es Walter Kollmitz in seinem Aufruf verbreitet. Ich habe entsprechendes erlebt und kann dies bestätigen. Die Dokumentationen werden gefälscht, sodass dann bei Überprufung der Heimaufsicht alles okay ist. In meinem Falle wurden Eintragungen über mein Verhalten in der Dokumentation meiner Mutter gemacht, natürlich unwahrheitsgemäss. Die Mitarbeiter mussten eine Verpflichtungserklärung unterschreiben, alles zu melden, was ich sagte und tat. Eine Mitarbeiterin sollte mich aushorchen. Das erfuhr ich von dieser Mitarbeiterin, nachdem diese aus ganz anderen Gründen, es fehlte angeblich Geld in einer Kasse, entlassen wurde. Sagenhaft das Geschehen in dem Heim, es gab nur die Heimleiterin, keine Pflegedienstleitung und keine Leitung für Soziales. Die Zusammenarbeit zwischen Heimleitung und Heimaufsicht verlief einvernehmlich und bestens. Die Mitarbeiterin wurde möglicherweise auch entlassen, weil sie sich nicht fügte und zuviel wusste. Denn das Spionieren wäre ihr vergütet worden, zumindest der Wein, der dabei fliessen sollte.
    Nicht glaubhaft? Solche Auswüchse lässt das System im Einzelfalle zu, denn es sind immer Menschen, die auf verantwortlichen Posten sitzen und nicht unfehlbar sind.

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    1. Hallo Olga!

      Schade, daß Du kalte Füße bekommen hast.
      Das, was Du mir gerade mit dieser Löschaktion aufgetragen hast nennt man "Die Schere im Kopf".
      = Die freiwillige Selbst-Zensur aus begründeter Furcht vor den Reaktionen Anderer . . .

      Die Schere Im Kopf
      Das ist einer der Gründe, warum sowohl Pflegekräfte als auch die Heimleitungen, Heimaufsicht, MdK und die in der Politik für diese Dinge Zuständigen recht ungeniert weitermachen.

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    2. Ganz kalt sind die Füsse nicht, aber man sollte auch einen kühlen Kopf behalten.
      Ganz vergleichen kann man den einzelnen Angehörigen nicht mit Heimleitungen, Heimaufsicht, MdK und Pflegekräften. Er ist eher das schwächste und abhängigste Glied in der Kette, er sollte nicht schweigen, aber auch nicht auf volles Risikio gehen, wie du selbst empfiehlst, sondern überlegt an die Sache herangehen.

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  9. Offene Worte an alle, die hier lesen

    Zu dieser Löschaktion habe ich mich aus folgenden Gründen hinreissen lassen:

    Ich fand, dass meine Beiträge hier zu reichlich ausfielen, ich den Blogbetreiber überschrieb, ich bei manchen Sachen zu sehr ins Detail ging, es fast niemanden interessieren könnte.
    Wer meine Berichte gelesen hat, den sage ich, es beruht auf Wahrheit und ich habe es so geschrieben, wie ich es erlebt habe.
    Ich bin durch eine Stimme gestern etwas verunsichert worden.
    Ich wunderte mich, warum hier keine weiteren Angehöriger schrieben. Gut, es mag Gründe geben. Aber ich vermisste dann auch solche Stimmen, die wenigstens in dem Sinne waren: Rentner Anton, hab Dank, wir haben das alles gelesen, uns geht/ging es ähnlich. Deine Erfahrungen und Deine Zusammenstellung hier nutzen/nutzten uns sehr.
    Ich werde versuchen noch ein paar allgemeine Beiträge wieder hier einzustellen.
    Ich war/bin mir sicher, dass durch mein ehrliches Schreiben mich niemand vor Gericht zerren konnte.
    Aber es bestand/besteht immer auch die allergeringste Wahrscheinlichkeit, dass es jemand zufällig liest und meine Sorge war, dass mich wieder jemand mit Mobbing oder Terroraktionen könnte. Das ist und war das Schlimmste, was ich jemals erlebt habe.

    Olga

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  10. Der sich kümmernde Angehörige ist eine unbeliebte Spezies. Dem kann ich ganz und gar beipflichten und habe es selbst erlebt.

    Und es geht anderen ebenso:

    Auch ehemalige Bundespräsidenten werden einmal alt. Wohin mit ihnen?
    Und was dann geschieht?
    Als Aussenstehender kann man nicht viel sagen und schüttelt wohl den Kopf.
    Immerhin versuchte die Heimaufsicht hier vermittelnd einzugreifen.

    ""Barbara Scheel droht mit Klage gegen Pflegeheim
    Um die Pflege des Altbundespräsidenten Walter Scheel ist ein erbitterter Streit zwischen der Ehefrau und der Leitung des Pflegeheims entbrannt. Der Konflikt könnte bald sogar vor Gericht landen.""

    ""Man kann sich gut vorstellen, wie es klingt, wenn sich Frau Scheel darüber beschwert, dass ihrem Mann noch niemand die Zähne geputzt hat. Manchmal muss man Walter Scheel überreden, alltägliche Dinge zu tun. Ihn "sanft zwingen", so formuliert es seine Gattin. Sie will, dass auch die Pfleger ihren Mann "sanft zwingen". Möglicherweise gehört das nicht zu ihrem Konzept, weswegen am Parkstift St. Ulrich in Bad Krozingen hin und wieder dunkle Wolken aufziehen, und dann gibt es ein gewaltiges Donnerwetter von Frau Scheel. ""

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article129676242/Barbara-Scheel-droht-mit-Klage-gegen-Pflegeheim.html

    Wäre Frau Scheel nicht Frau Scheel, hätte sie schon längst einen Prozess selbst am Halse, eine fristlose Kündigung oder ein Hausverbot bekommen.
    Von solchen Vorgängen wird in der Presse geschrieben, wenn es sich um prominente Personen handelt.
    Was aber die kleinen Leute betrifft, davon weiss keiner und so ganz selten sollen da "gewisse" Unstimmigkeiten auch nicht vorkommen.

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  11. http://www.bild.de/regional/leipzig/altenheim/tochter-darf-ihre-mutter-nicht-besuchen-34006834.bild.html

    Kommentar zu dem Artikel in der BILD:

    ""Ich habe selbst einige Jahre in der Altenpflege gearbeitet und kenne das Thema aus erster Hand und nicht von Erzählungen Dritter. Natürlich wird die Heimleitung keine Pflegemisstände zugeben und den Schwarzen Peter der Tochter zuschieben. Erst recht, wenn da ein Journalist auftaucht. Ich könnte Ihnen Dinge erzählen... Die Tochter sollte ihre Mutter schleunigst in einem anderen Heim unterbringen, welches sie sich vorher genau angesehen hat und Erkundigungen über das Heim einholen. Am Besten von Angehörigen der Bewohner. Sollte sie im persönlichen Gespräch mit der Heimleitung dann immer noch einen guten Eindruck haben, ist ihre Mutter dort sicher besser aufgehoben.""

    Genau so ist es uns ergangen. Der Schwarze Peter wurde den Angehörigen zugeschoben, insbesondere mir mit den absurdesten Unterstellungen. Wer es nicht selbst erlebt hat, glaubt es nicht und hält solche Lügen und Intrigen nicht für möglich. Meine Geschichte liegt Jahre zurück.

    Richter sind teils verunsichert und entscheiden nicht immer zugunsten des Angehörigen, hier aber wohl richtig:

    ""
    Im Notfall muss das Besuchsrecht durch einstweilige Anordnung des zuständigen Gerichts durchgesetzt werden. Das Amtsgericht Hannover hat auf Antrag vom 14.05.2010 und Beschluss vom gleichen Tage dem Sohn einer Heimbewohnerin, der zugleich auch als Ersatzbetreuer bestellt ist, der Zugang zur Wohnung seiner Mutter gesichert. Unter dem Eindruck dieser Entscheidung, der zwei Wochen zuvor bereits eine weitere einstweilige Anordnung voraufgegangen war, hat das Pflegeheim den Söhnen anschließend ein umfassendes Besuchsrecht eingeräumt.""


    ""Gutachten "Hausrecht in Heimen"
    Konflikte zwischen Angehörigen von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern einerseits sowie Heimleitungen andererseits werden häufig im Wege eines Hausverbots für "Angehörige" gelöst. In der Vergangenheit gab es immer wieder Unsicherheit darüber, wie das Hausrecht in Heimen auszulegen ist. Das vorliegende Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend analysiert die gängige Rechtslage in diesen Fällen und bestätigt, dass das Besuchsrecht von Bewohnerinnen und Bewohnern grundsätzlich nicht eingeschränkt werden darf. Damit stärkt es die Stellung von Bewohnerinnen und Bewohnern in stationären Einrichtungen und schafft Rechtssicherheit.""

    http://un-konventionumsetzen.blogspot.de/2011/03/bmfsfj-publikationsliste-gutachten.html



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    1. ""Ein gutes Heim erteilt keine Hausverbote. ein gutes Heim ist dankbar für eine Beschwerde, für Hinweise der Angehörigen - und nimmt sie als eine Art kostenloser Fortbildung.
      Denn ein Heim ganz ohne Mängel kann es nicht geben. Ein Hausverbot kommt jedoch einem Offenbarungseid gleich. Schon aus Marketinggründen sollte man daher vermeiden ein solches auszusprechen und die Alten wie die zahlende Gäste behandeln, die sie sind.""

      ""Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung erklärt, dass ein solches Hausverbot "immer nur als ultima ratio zulässig" sei, und "zunächst alle in Betracht kommenden milderen Mittel ausgeschöpft und insbesondere Gespäche mit dem betroffenen Bewohner als auch mit dem möglichen Adressaten eines Hausverbotes geführt werden müssen.""

      ""Leider wird immer wieder auf die Befragung des Betroffenen verzichtet. Es wird sich allein auf die Aussage der Heime und Betreuer verlassen.""

      ""Klagen vor Gericht dauern in der Regel einige Jahre. So viel Zeit bleibt den Pflegebedütftigen aber oft nicht mehr.""


      http://mensch-media.de/pdfs/AktionMensch_Besuchverbot.pdf

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  12. Bei Schwierigkeiten und Problemen wird oft ein Heimwechsel empfohlen. Ganz so einfach ist das alles nicht und man sollte es nicht zu schnell volllziehen .
    Bekannt war und ist, dass es überall ähnlich ist: Personalmangel, Windeln, Beschwerden, dies und jenes. u.a.
    Wir hatten gehofft und gewünscht, dass es sich einspielen könnte, zumal meine Mutter nicht in ein grosses Heim wollte, das kannte sie aus ihrem Seniorenjob als Rezeptionistin. Mängel gibt es überall.
    Auch könnte es sein, dass es an einzelnen Personen beim Personal lag, es auf einer anderen Station einfach besser lief, weil da Personal war, welches noch unbelastet, weniger frustriert war, das seinen Beruf tatsächlich liebte und um gute Pflege bemüht war. Nach einem Personalwechsel auf der Station lief es tatsächlich besser. Also versuchen, so gut wie möglich mit dem Personal (das muss nicht die Heimleitung sein) zusammenzuarbeiten. Kommt es dennoch, weil es nicht anders geht, zu einem Gespräch mit der Heimleitung, aus welchen Gründen auch immer, eine Person (als Zeuge) mitnehmen.
    Man sollte sich nicht erschüchtern lassen, wenn einem vorgehalten wird, dass man der Einzige wäre, der etwas zu bemängeln hätte. Das ist ganz klar eine Masche bestimmter Heime, wenn schon einiges vorgefallen ist. Also Ruhe bewahren, vielleicht berihigt sich die Sache, man muss einschätzen, wie schwerwiegend die Mängel sind und anderseites gewiss sein, ein besseres Heim zu finden. Ein Heim ohne Mängel gibt es nicht.

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    1. Ja, man sollte sich nicht selbst mit der Illusion schwächen, der einzige direkte Kritiker zu sein. Diese Illusion besteht lediglich aus Gedanken, nicht aus Wirklichkeit.

      Dennoch ist es auffallend, dass sich Kritiker nicht zusammenfinden können, um es gemeinsam zu wirkungsvollen Aktionen und Gegenschlägen kommen zu lassen.

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    2. Als Angehöriger ist das möglich, aber erschwert um gegen einen bestimmten Betreiber vorzugehen. Du brachtest das Beispiel von Stuttgart, wo Pflegekräfte gemeinsam sich entschlossen keine Überstunden zu machen.
      Angehörige der Heimbewohner eines Heimes sehen sich selten. Es mag auch Angehörige geben, die mit der Pflege dieses Heimes zufrieden sind oder aus was für einen Grund einen guten Draht zur Heimleitung haben.
      Gerade das wurde in meinem Fall genutzt, um mir noch mehr anzuhängen. Ich gehe nicht von der Böswilligkeit der Angehörigen aus.
      Als ich nur ganz wenig meines Kummers preisgab, meinte sie, ich könnte die Mutter ja rausnehmen und zu Hause pflegen. Ja, auch das gibt es!
      Als Angehörige kann sich diese auch kein Bild machen, was bei anderen Pflegebedürftigen nicht gut läuft und vorgefallen ist. Ja, diese Angehörige war schon falsch informiert worden von irgendjemanden und sie mag Glück gehabt haben, dass ihr Angehöriger noch nicht so sehr pflegebedürftig war und ev. auch in ihrem Wohnbereich gutes Personal war.

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    3. Nachteilig ist die Streuung der betroffenen Angehörigen. Es gibt wohl Gruppen von betroffenen Angehörigen, wie es Anton berichtet. Und sie sind gegenüber den Betreibern auch machtlos, sie können auch keine Prozesse führen. Sie suchen Anwälte, die pro bono arbeiten und die Angehörigen unterstützen. Das ist ein Ansatz.

      Hat es schon etwas gebracht, Rentner Anton? Habt ihr einen Anwalt gefunden?
      Auf alle Fälle sind solche Gruppen gut, so können sich Angehörige gegenseitig moralisch unterstützen und gemeinsam auftreten. .

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    4. Nein Olga,

      selbst die Vereine, in denen ich bin, können da nicht weiterhelfen.
      Es lohnt sich offensichtlich nicht, den vergessenen Alten zu ihrem Recht zu verhelfen . . .

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    5. Mhm. Nachdenklich.....

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  13. Nochmals: Zu allem, was du, Rentner Anton, in der Einleitung oben zu dieser Thematik sagst, kann ich uneingeschränkt zustimmen.
    Wie mag sich eine erfahrene Kindergärtnerin, in leitender Funktion tätig, vorgekommen sein, als sie mit der Heimleitung sprach, und auf bestimmte Aspekte der Sicherheit aufmerksam gemacht hatte?
    Mit Tränen verliess sie das Zimmer der Heimleitung. Sie wehrte sich auch, hatte aber allein nicht die Kraft, um etwas zu verändern. Es war nicht gern gesehen, wenn sich Angehörige im Heim miteinander unterhielten.

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  14. Markus Breitscheidel war zu einer Lesung mit Diskussion auch in unserer Stadt. Es ist lange her, sein erstes Buch gerade auf dem Markt, mein Fall gerade abgewickelt.
    Unter den Zuhörern und Diskutanten war Pflegepersonal von den unterschiedlichsten Betreibern, Angehörige, die es auch betraf, weniger.
    Ja, es gab Leute, die kein Interesse hatten das Buch zu lesen, obwohl sie auch Angehörige in Heimen hatten. Das mag auch daran gelegen haben, sie hatten einfach keine Kraft mehr, hatten mit sich zu tun und waren froh, dass es so halbwegs lief im Heim. Die meisten, die ihre Angehörigen zur Pflege ins Heim geben, sind bereits oder fast im Rentenalter.

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  15. Gegen auffällige Angehörige, die oft zu Besuch kommen, die Hinweise geben, die auf Mängel aufmerksam machen, wird teils, hoffentlich nicht überall und in seltenen Fällen, vorgegangen. Das kann zunächst auf ganz subtile Weise geschehen, mit der Zeit sich steigern. Später erfuhr ich manches, wohl nur einen Bruchteil, so auch über eine andere Angehörige was da über diese in Umlauf gebracht worden war. Bei der Angehörigen erledigte sich das dann, weil ihre Mutter recht bald verstarb, und sie wird nie davon erfahren haben.

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  16. Rentner Anton:""Von dem Unfall am Vortag wurde mir nichts gesagt; davon erfuhr ich erst ca. 3 Wochen später!""

    Das ist so üblich. Viele Angehörige erfahren gar nichts über gewisse Vorfälle. Wer nur ein- bis zweimal die Woche kommt, erfährt nichts, wenn nicht der Pflegling das selber artikulieren und sich noch erinnern kann. Es wird bewusst vertuscht.

    Wer zufällig mehrmals solche Vorkommnisse miterlebt, der ist für das Heim ein Dorn im Auge.
    Krankenkassen wehren sich und bitten Pflegeheime zur Kasse, wenn nachweisbar ist, dass die Aufsichtspflicht oder Sicherheitsvorkehrungen verletzt worden sind.
    Da werden Dokumente gefälscht, Angehörige belogen, falsche Erklärungen abgegeben, Ausreden erfunden je nach Gewissen und Intelligenz der Pflegekraft.
    Angehörige werden zu Handlangern gemacht, indem man sie auffordert ein Formular nochmals zu unterschreiben, mit neuem Datum.

    Die Einzigen, die wirklich wissen, was läuft, das sind die Pflegekräfte und machen mit.
    Aber die verlieren recht schnell ihre Erinnerung und wissen von nichts.

    Man rühmt sich dann auch noch damit, diese ganz bestimmte Leistung ( ist aber eine normale dem Pflegeling zustehende) würde in anderen Heimen überhaupt nicht ausgeführt. Das mag sein und ist schlimm genug, hier werten Pflegekräfte indirekt andere Heime und ihre Kollegen ab.

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  17. ""Bis die Heime ehrlich kontrolliert werden und die Noten Hinweise auf den tatsächlichen Zustand geben, rät Armin Rieger den Angehörigen, auch unangemeldet im Heim aufzutauchen: Wie riecht es? Spricht man miteinander? Hilft jemand den Bewohnern beim Essen? Unterdessen kämpft er weiter.""

    Unregelmässig, zu unterschiedlichen Zeiten ist wohl gemeint. Aber ein Heim, welches etwas zu Verbergen hat, wird Sorge tragen und zunächst erst mal darauf hinweisen, dass bestimmte Zeiten ungünstig sind, man könnte den Betriebsablauf stören, obwohl die Hausordnung keine Einschränkung zu Besuchszeiten ausweist.

    ""Aber ein Schwachpunkt bleibt: Das Personal dokumentiert seine Arbeit selbst. Wer betrügen will, der findet einen Weg.""

    http://www.zeit.de/2014/24/pflegeheime-beurteilung



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    1. Aberwitzig ist, dass statt den Klienten die Papiere und Dukumentationen gepflegt werden. Das alles macht man nicht für den Klienten, für sich selber oder den Arbeitsgeber- das macht man für den Staatsanwalt damit dieser dem Pflegepersonal keinen Strick drehen kann- so in etwa eine Aussage in einem Pflegeforum.
      Und wer da nicht mitmacht, der wird zum Aussenseiter gestempelt.

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  18. Vielleicht ist sich zu fragen: Welche Wege des Widerstandes, der Gegenwehr gibt es? Welche gibt es jenseits der bekannten Wege? Kann man neuartige Arten der Gegenwehr und des Widerstandes konstruiere, erfinden und gehen? <--- Das lediglich als Denkansatz, dem ich mich auch die nächste Zeit widmen werde.

    Abgesehen davon: Es gibt nicht nur die Form Angehöriger + Angehöriger sondern auch Angehöriger + Pflegekraft.
    Meine Erfahrung ist, dass es zu viele Kriecher und Schleimer in meiner Berufsgruppe gibt, aber da und dort gibt es Seltenheiten, die bereit sind den Weg des Kampfes zu gehen.

    Es spricht niemand davon, dass es leicht oder meist leicht ist. Es ist sogar gefährlich, diese Art von Gegenwehr. Aber nochmals: Die eigene Angst muss kein Hinderungsgrund für die Gegenwehr sein.
    Und ich weiß von was ich schreibe.

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    1. Das Pflegepersonal weiss am besten was läuft, kennt am ehesten die Zusammenhänge, Ursachen, die zu einer gefährliche Pflege führen. Nur wenige Angehörige schauen dahinter und können sich ein realistisches Bild machen. Sie erleben dies und jenes, wissen längst nicht alles, was erfolgreich vertuscht wird. .

      Wie kann es sein, dass in Bayern, als ein Heim wegen auffäliger Mängel geschlossen werden sollte, sich eine Initiative von Angehörigen bildet und gegen die Schliessung des Heimes klagt?

      Angehörige und Pflegekräfte zusammen, das wäre etwas.

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    2. Oh ja, die Angehörigen wissen nicht alles.

      Wüssten alle Angehörigen alles, würde es zu eine umwälzenden Situation kommen.

      Sie wissen nicht alles.

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    3. Und deswegen müssen die, die etwas viel wissen und gesehen haben, verbannt werden. Da baut man vor, lässt sich etwas einfallen, sucht gezielt nach Ansatzpunkten.

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    4. Wir hatten teils Verständnis, dass dies und jenes nicht so gut lief. Die Vorfälle waren ja glücklicherweise ohne grosse Folgen geblieben. Mein persönliches Anliegen und Bitten war, doch in Zukunft zu versuchen durch entsprechende Massnahmen weitere Vorfälle/Unfälle zu verhindern.

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    5. Erschreckend waren die Argumente, womit man dies und jenes zu erklären versuchte, was vor allem auf die dämlich schnoddrige Art der Fachkraft zurückzuführen war.. Aufrichtig wäre gewesen, ein Bedauern auszudrücken und die angebotene Hilfe anzunaehmen, stattdessen ging man bewusst gegen mich vor.

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    6. Das Heim hielt sich wohl an den gesetzlich vorgeschriebenen Personalschlüssel in der Pflege, wie man mehrmals beteuerte und es fand auch angeblich eine Betreuung des Personals durch einen Psychologen statt.
      Trotz allem sparte man an anderen Personal, das neben der Pflege für den ordnungsgemässen Ablauf erforderlich war. So verwunderte es mich sehr, dass da Leute ausserhalb der Pflege tätig waren, die keine Erfahrung oder entsprechende Ausbildung in dem ihm anvertrauten Bereich hatten, diese konnte man unterbezahlen, das war der Sinn des Ganzen, Kosten zu sparen.

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    7. Das alles erfuhr ich erst später, unter anderen von entlassenen Mitarbeitern, die anfangs ein recht gutes, freundschaftliches, fast herzliches Verhältnis zur Leitung hatten.

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  19. Heimaufsichten sind ebenfalls mit Vorsicht zu geniessen. Sie sind oft unterbesetzt, arbeiten mit Heimleitungen zusammen.
    In der Akte befand sich eine Mail einer Mitarbeiterin an ihre Kollegen. Sie stöhnte dabei über die viele Arbeit, die sie durch den Besuch von mir mit meiner Rechtsvertretung hatte und warnte ihre Kollgen, falls ich es nochmals versuchen sollte, mich abzuwimmeln. Noch Fragen?

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    1. Die Heimaufsicht hatte bei einer Überprüfung festgestellt, dass die Aussagen der Heimleitung mit den Eintragungen in der Pflegedokumentation übereinstimmten.
      Das verwundert mich nicht.
      Über diese Feststellung kam die Heimaufsicht nicht hinaus und unterliess weitere Fragestellungen oder ev. Skepsis.

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  20. Heimaufsichten kündigen ihr Kommen der Einrichtung meist einige Tage vorher an...so meine Erfahrung in den Jahren meiner Tätigkeit.
    Diese Tage werden genutzt, um die Situation auf Station, also im Altenheim, zu manipulieren. Man überprüft ob die Dokumentation den werten Damen und Herren der Heimaufsicht genügen kann...man überprüft, ob die Situation des Bewohners bis zum Besuch der Heimaufsicht noch so beeinflusst werden kann, dass es möglichst top den Ansprüchen dieser genügt usw. usw. usw..

    Auch die Heimaufsicht ist der Gesetzgebung sklavisch ergeben, das heißt: Schädliche und gefährlich Pflege ist auch nur dann schädlich und gefährlich, wenn Gesetze diese Pflege so ausweisen. Fehlen diese und/oder werden diese in dem irrsinnig großen Universum der möglichen Auslegung auf eine bestimmte Art und Weise ausgelegt, darf auch unter den Augen der Heimaufsicht gefährliche und schädliche Pflege weiterhin gefährlich und schädlich sein.

    Das Kriechen und Schleimen puncto den werten Damen und Herren der Heimaufsicht und des MdK beherrschen nicht wenige deutsche Altenpflegekräfte recht gut.

    Also: Unter anderem Gesetze sind die eigentlichen Einflüsse auf die Pflege und wenn man dann berücksichtigt, dass es auch Gesetze in hochgradig menschenverachtenden Diktaturen gab und gibt, klingt der Satz schon ganz anders und sehr, sehr gefährlich...ein Satz wie etwa dieser: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen, denn ich handelte und handle auf Grundlage bestehender Gesetze!"

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    1. So war es. Das war ganz klar, dass die Heimaufsicht im Heim auftauchen musste. Mehrmalige Telefongespräche zwischen Heimaufsicht und Heimleitung waren vorausgegangen und fein säuberlich notiert, wie bei der späteren Akteneinsicht zu sehen war. Man hatte längst vorgesorgt und ausreichend Zeit noch einiges so hinzubiegen, sodass an allem nichts zu bemängeln war.
      Um ein Gespräch zwischen Heimaufsicht und Bewohner zu verhindern, verschaffte man sich ein Attest eines Arztes, der auch gut mit der Heimleitung zusammenarbeitete, denn er betreute dort als (Heim)arzt einige Bewohner und hatte seinen Vorteil.
      Er war (un)gewollt Handlanger, denn ihm erzählte man das "Märchen" auch. Alle Aufregungen sind vom Pflegebedürftigen fernzuhalten.

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    2. Zu dem Kriechen und Schleimen gegenüber der Heimaufsicht und des MDK kommt das Intrigenspiel und die Scheinheiligkeit gegenüber den Angehörigen.

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  21. Jemand schrieb mir, er habe es leider auch so erlebt, dass es nur ganz wenige Angehörige gibt, die sich wirklich kümmern. Viele Menschen wollen das nicht sehen und nicht hören.
    Man muss froh sein um jeden, der überhaupt hinschaut und dort arbeitet.
    Er könne diese Zeit nur verdrängen.
    In Frieden könne er damit nicht kommen, es ist zu viel schief gegangen.
    Es war genug!

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  22. ""Das Kriechen und Schleimen puncto den werten Damen und Herren der Heimaufsicht und des MdK beherrschen nicht wenige deutsche Altenpflegekräfte recht gut.""
    Ja, und junge neue Kräfte und Praktikanten lernen das bestens von den Erfahrenen.
    Manche führen das dann unüberlegt aus.
    Dazu kommt das bewusste Lügen und Intrigenspiel des Personals.
    Eine mutige Praktikantin gab mir durch ihre kurze Bemerkung einen Hinweis. Sie konnte das, ging ihr Praktikum doch bald zu Ende.

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  23. """Ich habe mir nichts vorzuwerfen, denn ich handelte und handle auf Grundlage bestehender Gesetze!"""
    oder in dem Sinne, ich versuche gut und recht zu handeln, um Schaden von den alten Menschen abzuwenden, so beruhigen sie ihr Gewissen, denn wenn das eine liebenswürdige Person in Amt und Würden so schildert, dann glaube ich das doch eher als einer Person, die das ganz anders schildert.
    Es ist mitunter nicht nur eine Sache des Geldes, um eine Rechtsvertretung zu finden, nein, es kommt auch auf anderes an.
    Also eine Rechtsvertretung wurde total beeinflusst, zunächst glaubte sie mir, aber nach einem entsprechenden Telefonat mit der Gegenseite nicht mehr. Sie verlangte eine Eidesstattliche Erklärung und belehrte mich schriftlich, falls ich die Unwahrheit sage, ich mit Freiheitsstrafe zu rechnen hätte.
    Nun gut, ich hatte keine Erfahrungen mit Rechtsanwälten und es handelte sich eigentlich um eine banale Sache. Besagte Rechtsvetretung bekam ich nicht mehr ans Telefon und als ich am Abend im Dunklen vor der Kanzlei auftauchte, sie beim Verlassen derer ansprach, verleugnete sie sich. Ich kündigte das Mandat. Immerhin bemühte man sich die Kosten über meine Rechtsschutzversicherung zu decken, was auch gelang, es war noch ein niedriger Betrag, die Versicherung zeigte sich kulant.
    Es ist gar nicht so einfach eine gute und passende Rechtsvertretung zu finden.
    Zuvor hatte ich mir vorsorglich zu einem Termin, ich ahnte schon, was da ablaufen könnte, eine Rechtsvertretung gesucht. Als ich von ihr erfuhr, dass eine ihr sehr nahe stehende Person, in einer Heimleitung tätig war, kündigte ich auch sie.

    Später musste ich mir sagen lassen, das würde kein gutes Bild abgeben, wenn man die Rechtsvertretung wechsle. Mhm. Ich hätte mit beiden keinen Blumentopf gewonnen und hatte eine Menge Geld verbraten.

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  24. Wieso es nach einem! Jahr plötzlich auf mein alleiniges persönliches Bitten, obwohl wir dies das ganze Jahr über taten, zu einer ersten Besprechung mit der Heimleitung bei der Heimaufsicht kam, bleibt ein Geheimnis und weiss am besten der Drehbuchautor der ganzen Geschichte. Der Ablauf war eine Farce und mein Rechtsvertretung war sprachlos, was dort mit aller Hartnäckigkeit, vor allem auch von der Heimaufsicht vorgetragen wurde.
    Die Hoffnung meiner Rechtsvertretung und mir war, dass man sich in allerletzter Minute, es standen mehrere Termine und Ereignisse an, doch noch besinnen könnte, um einer aussergerichtlichen Regelung im beiderseitigen Einvernehmen zuzustimmen. Das gelang nicht und das war weder von Heimleitung noch von Heimaufsicht gewollt.

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  25. Vor Beginn der Besprechung hörte ich das Getuschel von Mitarbeitern im Hinterrgrund, soetwas hätte man noch nie erlebt. Das ist durchaus möglich. Eine solche hohe Begabung in der Schauspielkunst einer Heimleitung wird man selten finden, doch gibt es hie und da Talente, die sich mehr oder weniger erfolgreich darin versuchen.
    Erlebt und damit gerechnet hatte man wohl auch nicht, dass eine kleine unscheinbare Person, gemeinsam mit einer sehr hartnäckig, sehr sozial veranlagten und engagierten Rechtsvertretung, solange um ihr Recht kämpfte.

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  26. Es scheint? heute mehr Ansprechpartner in puncto Pflege und Beratung zu geben. Damals fand ich eine Pflegesachverständige aus Hamburg übers Internet. Diese Sachverständige kam in unsere Stadt, um hier den Nachwuchs auszubilden und ich traf mich kurz mit ihr, um auch ihren Vorträgen zu lauschen. Hätte es einen entsprechenden Anlaufpunkt hier gegeben, hätte sie mich dahin verwiesen. Helfen konnte sie mehr wenig, war sie doch mit anderen Aufgaben ausgelastet.

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  27. Bewertung von Pflegefehlern

    Es gibt ein Institut, was sich mit dieser Problematik befasst.

    http://isp-hamburg.de/pressestelle/

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    1. Naja Olga,

      hast Du schon einmal davon gehört oder gelesen, wo diese Sachverständigen ihr gutes Werk getan haben?

      Es wird viel geredet und geschrieben, aber verd... wenig ganz konkret getan!

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    2. Netzgärtner, nein, das habe ich nicht. Deswegen habe ich das ja hier geschrieben, um ev. eine Rückmeldung zu bekommen.

      Ich habe da so meine Vermutungen, aber die schreibe ich mal lieber nicht.. worum es da eigentlich geht.

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  28. Dann kam der Gerichtstermin. Das Recht stand auf meiner Seite. Das Geld oder die Armut spielte keine Rolle, doch die Skrupelosigkeit und Herzlosigkeit einer Person, die liebevoll die alten Leutchen tätschelte, setzte der Sache ein vorzeitiges Ende.

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  29. Ich möchte hier nochmals betonen, ich schreibe über meine Erfahrungen. Über die Altenpflege und das Personal allgemein kann ich mir kein umfassendes Urteil erlauben. Mein Schreiben soll nur zeigen, was einem Angehörigen, der Gutes im Sinn hat, alles passieren kann. und wie schwer es ist sich zu wehren.

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  30. Als sich kümmernder Angehöriger ist man Sand im Getriebe eines Altenheims, auch wenn man sich noch so vorbildlich benimmt. Einigen Bewohnern war meine Hilfsbereitschaft willkommen, sie sprachen mich an und baten mich um kleine Dienste. Dem Heim gefiel das weniger. Warum wohl?
    Man beachte aber, auch diesen alten hilfsbedürftigen Menschen haben ihren freien Willen und stehen nicht unter Aufsicht und Bevormundung des Personals. Sicherheitshalber fragte ich aber beim Personal nach, ob dies oder jenes in Ordnung wäre und keine Bedenken bestehen würden.
    Ganz so friedlich wie es scheint, geht es im Altenheim nicht zu . Hier leben die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Eigenarten auf engsten Raum zusammen und müssen Tag für Tag miteinander auskommen. Teils fühlen sie sich einsam und abgeschoben von ihren Familien.
    Wenn man öfters ins Altenheim zu Besuch kommt, erlebt man manches. Es gibt alte Menschen, die unter Einsamkeit, Alter und Beschwerden sehr leiden. Es gibt offene, die dankbar für jede Geste sind. Es gibt auch verbitterte, die mit giftigen Worten nicht ersehen können, dass andere Bewohner schon wieder Besuch haben.

    Die alten Menschen sind abhänig vom Personal, auch in ihrer Meinungsbildung. Meist sind sie immobil, in ihren Sinneswahrnehmungen eingeschränkt, können nicht mehr selbsttätig Telefon, Fernseher, Radio bedienen, Zeitung lesen u.a..
    Sie können sich kein eigenständiges Bild von den Vorgängen im Hause machen, noch können sie fremde Personen einschätzen und beurteilen. Allgemein werden viele immer ängstlicher.

    Ich möchte nicht wissen, kann es nur erahnen, was innerhalb der vier Wände und im Dunklen so passiert. Will man auch nicht das Schlimmste annehmen, so sind doch Gespräche, völlig harnlos, aber gezielt manipulativ eingesetzt, haben sie mit der Zeit eine erschreckende Wirkung.
    Abgschnitten von der Welt liegen die Leute stundenlang wach, weil sie eh schon zeitig zu Bett gebracht wurden und längst ausgeschlafen haben und fragen sich "Warum"?
    Sie finden in nächtelangen Grübeln keine Antwort. Es schmerzt sie so sehr, dass sie an einen Suizid denken und verzweifelt Hilfe und Aufklärung erbitten. Aber von wem, wenn die Kontakte willkürlich aus was für Gründen auch immer abgeschnitten werden? Es gibt nur einen einzigen einzusehenden Grund - der Bewohner möchte keine Kontakte. Aber dieser Grund liegt meist nicht vor.

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    1. Wie beeinflussbar und uninformiert allte Menschen sind, verdeutlicht eine Aussage über mich, die auch niedergeschrieben ist. Es behauptet jemand, ich würde mich den Bewohnern aufdrängen, sie bis zur Tür begleiten, ohne dass diese das wollten, und dabei schlecht über die Heimleitung sprechen.
      Nun, ein echter Hühnerhof.
      So dumm kann kein Mensch sein, gerade bei abhängigen und dementen alten Leuten sich so zu äussern.
      Ich vermute, hier hatte jemand und noch eine Person gewaltige Probleme.

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  31. In Schreiben der Rechtsvertretung des Heimes wird mitgeteilt und ausdrücklich bestritten, dass meine Mutter den Besuch durch mich im Heim wünscht. Nun, hier steht Aussage gegen Aussage. Was zählt die Aussage einer verängsten hochbetagten Mutter gegenüber ihrer Tochter und ihrer Rechtsvertretung.
    Die Mitarbeiter des Heimes mussten feststellen, dass die Mutter nach dem Treffen mit mir sehr unruhig ist und nachts schreit und weint.

    Wohl jeder, der etwas Einfühlungsvermögen hat, wird erahnen, woran das wirklich gelegen hat.
    Was der Mutter über mich und mein Verhalten erzählt wurde, wie sie ausgefragt wurde, wie man sie manipulierte, kann ich nur vermuten.
    Da die Mutter angeblich durch mich beunruhigte wurde, gab es aus ärztlicher Sicht Bedenken, alle Aufregungen sollten von ihr ferngehalten werden, was aber bedauerlicherweise durch mein Verhalten verunmöglicht wird.
    Immer wieder frage ich mich, ob die daran beteiligten und beobachtenden Personen überhaupt so etwas wie Einfühlunsvermögen hatten und wie sie zu ihren Eltern stehen.
    Anderseits:
    Es gab aber überhaupt keine Bedenken der Mutter zuzumuten, die Besuche/Kontakte auf der Strasse, im Restaurant usw. stattfinden zu lassen und auch überhaupt keine Einwände, sie in ein anderes Heim zu "verschicken" und vor allem nicht zu berücksichtigem, dass sie dann dort meinem Verhalten und meiner Person ausgesetzt war.
    Diese Logik verstehe, wer da wolle.
    Im neuen Heim gab es diesbezüglich keine Probleme mehr.
    Damit sich jeder, der bisher zweifelt, dass so etwas möglich ist, für den noch der Hinweis. Die alten Menschen, die auf mich zukamen, hatten plötzlich Angst vor mir, mussten vor mir geschützt werden. Auch das ist schriftlich fixiert und abgesegnet von der Heimaufsicht.

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  32. Welche Aufrichtigkeit, welche enge Beziehung zwischen Tochter und Mutter bestanden und wie es ganz natürlich ist, zeigt diese Aussage:

    "Würden Sie ihre Tochter an den Henker ausliefern?"

    Diese Worte standen im Raum, mehrere Personen anwesend, das Gericht, die HL, die undefinierte allgemeine Anschuldigen gegen mich vortrug.
    Wieviel Feingefühl gehört dazu, einer Hochbetagten in einer Gerichtssache, die angeblichen Verfehlungen ihrer Tochter vorzutragen?
    Die Mutter hat sich deutlich auch für ihre zu Unrecht beschuldigte Tochter bekannt.
    Wie mutig und kämpferisch war diese Frau im hohen Alter trotz ihrer Einschränkungen?

    Wieviel Herz hat so eine HL? Wenn es wirklich so gewesen und berechtigt gewesen wäre, hätte sie, die liebenswürdige und nette HL, doch auch einen anderen Weg finden können, einen Weg, etwas abseits, hätte sie sich auch für meine Mutter so einsetzen können und sie verschonen können.

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  33. Ich habe mich im Laufe des Heimverbots und der folgenden Jahre in psychotherapeutische Behandlung begeben müssen.

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  34. Hier sind einige konkrete Beispiele wie Mobbing betrieben wird unter Kollegen, aber das lässt sich auch auf Angehörige im Altenheim übertragen und ich erlebte dies u.a.:

    o Man spricht nicht mehr mit dem/der Betroffenen - war zutreffend
    o Man wird wie Luft behandelt Angriffe auf das soziale Ansehen: war zutreffend
    o Es wird schlecht über die Betroffenen gesprochen - zutreffend
    o Gerüchte werden verbreitet - zutreffend
    o Die Gemobbten werden lächerlich gemacht - zutreffend
    o Man verdächtigt jemanden, psychisch krank zu sein - zutreffend
    o Über eine Behinderung wird gespottet - teils zutreffend
    o Man macht sich über das Privatleben lustig - zutreffend
    o Man ruft ihm/ihr obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach -zutreffend

    Hiermit beziehe ich mich nicht konkret auf Personen, ich erlebte das so und konnte das auch in Schriftstücken teils nachlesen. Es wurde mir manches zugetragen, das kann ich nicht bezeugen, aber meinem Empfinden nach spielten die allgemein angeführten Punkte eine wesentliche Rolle in dem gesamten Geschehen.

    http://www.mobbing-help.de/PC/neu/45.htm


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  35. Merkmale des Mobbings - dazu noch dieses:

    o Anschreien oder lautes Schimpfen
    o Man verursacht Kosten, um den Betroffenen zu schaden
    o Anwendung leichter Gewalt, um jemandem einen Denkzettel zu

    Es wurde geschrien, ich empfand es so.
    Kosten wurden verursacht, dass die wenigen Kontakte im Frühjahr/Sommer in Cafes stattfanden usw.
    Ausserdem fielen die Kosten für die Rechtsvertretung an. Vermutlich hatte man damit gerechnet, dass ich das nicht lange durchstehen werde wegen der Kosten.

    Anwendung leichter Gewalt und Richtung Denkzettel: Man rief die Polizei.

    Wenn ich das alles bedenke und gründlich analysiere, komme ich zu der vagen Vermutung, dass manches kein Zufall war und es wahrscheinlich nicht an organisatorischen unglücklichen Umständen lag, dass mir das Hausverbot nicht rechtzeitig zugestellt oder persönlich übergeben wurde.
    Vermutlich wollte man hier etwas inszenieren, um mir und meiner Mutter zu schaden. Nach meiner Ansicht hätte man wohl einige Möglichkeiten gehabt, um das zu verhindern. Wahrscheinlich, so meine Ansicht, war es bewusst so gewünscht, mir kein Schreiben des Hausverbots beim Betreten des Heimes vorzulegen.
    Und als mir die Polizei dann das Schriftstück überreichte, hatte diese Kopie keinen Briefkopf und keine Unterschrift. Vermutlich wollte man es mir schwer machen, dass ich die Kanzlei der Rechtsvertretung fand.
    Es bleibt ein Rätsel, warum von dem wichtigen Schriftstück so viele unterschiedliche Kopien existierten. Ich vermute, dass der Hintergrund keine gute Absicht war.
    Alles Zufall oder nicht?

    Gerade diese geschilderte Vorgehensweise lässt mich vermuten, dass man relativ wenig, eigentlich fast nichts hatte, um ein Hausverbot zu begründen.
    Allein, dass man zur Durchsetzung dazu noch die Polizei rufen musste, hinterlässt bei allen, die damit konfrontiert werden, Rechtsvertretung, Heimaufsicht, Vormundtschaftsgericht und andere, doch einen gewissen Eindruck. Diese konnten sich kein Bild machen und mehr oder weniger stand ich dadurch im noch schlechteren Licht.

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    1. Wie konnte ich nur so unvorsichtig sein und das Haus betreten? Hinterher ist man klüger.
      Ich hatte kein Schreiben im Briefkasten, auch die Postzustellung an diesem Tag war durch.
      Die letzten Tage im Heim waren gut verlaufen, ich war auch der Heimleitung begegnet und es gab kein Wort. Ich wurde also gesehen und keiner sagte etwas.
      Gerade hatte auch die Anhörung stattgefunden und das Gericht fand trotz eines "unsachlichen" Schreibens keinen Anlass etwas zu ändern an den bisherigen Zuständigkeiten betreffs meiner Mutter. Das hatte mich etwas bestärkt.
      Und doch wurde ich so hinterhältig und böse erwischt, anders kann ich das wirklich nicht beschreiben.

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    2. Ganz konkret ist die Frage an die Pflegefachkraft zu richten, die die Polizei rief. Warum überreichte sie mir nicht das schriftliche Hausverbot vor dem Betreten des Hauses?
      Möglich, sie hatte nichts vorliegen. Die Polizei kam dann aber mit einem Schreiben.
      Vorstellbar ist deswegen u.a. auch, dass das Hausverbot der Pflegekraft vorerst nicht vorlag und sie sich bemühte es irgendwo herzubekommen. Sie hätte dann aber immer noch die Wahl und Zeit gehabt, mir das zu übergeben und mich nochmals zum Verlassen des Hauses aufzufordern, statt sofort die Polizei zu rufen.
      Für mich ist dieses Vorgehen sehr unsauber und unkorrekt, zumal sich diese Pflegefachkraft später scheinheilig bei mir entschuldigte, sie hätte so handeln müssen, weil sie ihren Arbeitsplatz nicht verlieren wollte. Gerade dieses Verhalten zeigt, dass hier vermutlich absichtlich heimtückisch vorgegangen wurde.
      Und dann stellt sich gerade diese Pflegefachkraft als einzige Zeugin zur Verfügung, um etwas, allerdings wenig Belastendes und Unbedeutendes, über mich auszusagen?
      Herjeh, was für ein Hühnerhaufen war das dort! Ja, es gab auch da Grabenkämpfe zwischen unerfahrenen Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften mit jahrelanger praktischen Erfahrung.

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    3. Alle anderen Pflegekräfte waren gekündigt oder waren nicht bereit gegen mich auszusagen. Auch ein Arzt sollte als Zeuge eine einzige angebliche Aussage von mir bestätigen. Er hatte wohl über das Geschehen im Hause überhaupt keinen Einblick. Was kann ein Arzt schon aussagen, wenn er in grösseren Abständen zur Visite kommt? Er wird einseitig vom Personal und Leitung informiert.
      Mir schienen die Streitigkeiten, Disharmonien innerhalb des Heimes viel, viel grösser und störender auf das allgemeine Klima und die Pflege als das, was ich angeblich verursachte, zumal das alles schon ewig zurücklag.
      Auch das wäre vermutlich im Sinne einer Rechtssprechung gewesen, dem Betroffenen, mir, eine Chamce einzuräumen.
      Kann man denn ein Hausverbot lebenslänglich verhängen? Das sind offene interessante Fragen neben den noch viel, viel wichtigeren einer ungefährlichen und ausreichenden Pflege.
      Aber, ich meine, diese Haltung zu einem Hausverbot zeigt doch durchaus im gewissen Sinne die unverblümte Einstellung zur Pflege und den Umgang mit den Bewohnern und den Angehörigen.

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  36. Wie zu vermuten ist, wussten die alle nichts von den genauen Umständen und in den darauf folgenden Telefongesprächen ist aller Wahrscheinlichkeit noch mehr Belastendes über mich berichtet worden und man wird dies und jenes noch Schlimmer geschildert haben. Ebenso gibt es Schreiben - allein das Wort "Polizei einsatz" im Altenheim lässt den Leser erschaudern.
    So war es auch wichtig für mich zu wissen, was die Polizei über den Vorgang protokollierte. Da gab es wesentliche Nichtübereinstimmungen u,a. von Zeugen, die gar nicht anwesend waren.

    Es ist erschreckend, was für Leute in der Altenpflege arbeiten. Ich möchte das nicht allgemein auf den Beruf ausweiten, aber jeder Fall ist schon einer zuviel. Hier ging es um mich, eine Person, die nicht abhängig war, nicht alt war, noch ausreichend geistige Fähigkeiten hatte.
    Wie verhalten sich solche Menschen gegenüber wehrlosen alten kranken Personen?

    Das alles war meiner Meinung nach nicht nur das Machwerk einer einzelenen Person, nein, es gab einige, die das wussten, mitmachten, unterstützten..
    Eine Person entschuldigte sich später bei mir, sie hätte das tun müssen, sie hätte keine Wahl gehabt.
    Da frage ich mich, schauen sie auch bei anderen Sachen, die in einem Heim mitunter passieren können, zu und wehren sich nicht?

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  37. "Eine Person entschuldigte sich später bei mir, sie hätte das tun müssen, sie hätte keine Wahl gehabt."

    Nun Olga, wenn Du zufällig in den letzten Tagen die Wiederholung des Filmes "Die Welle"
    gesehen hast, dann weißt Du, wozu die Menschen nicht nur unter ihrem "Führer" fähig waren, sondern wozu sie sich auch noch Heute verleiten lassen, wenn der "richtige" Vorgesetzte das so will.
    Wenn Du auch noch das Buch dazu gelesen hast, dann kannst Du vielleicht auch die scharfen Worte von "Aufdunkelung" gegenüber Francesko hier im Forum verstehen, obwohl er diesen ja wohl kaum objektiv beurteilen kann.
    Beide, Aufdunkelung und Francesco, haben dennoch hier ein Recht auf ihre eigene Sichtweise, solange die Wortwahl sich in den in Foren und Blogs allgemein üblichen Grenzen bewegt und nicht dauerhaft übermäßig strapaziert wird.

    Schau einmal hierhin:
    Wikipedia.de: Die Welle

    Und jetzt schau einmal in diesen Link hinein:
    (Vorsicht - schwer verdauliche Kost!)
    YouTube:
    Massenmanipulation


    Olga, der Mensch ist halt nicht so gebaut, wie wir ihn gerne hätten.
    - Rate einmal, warum selbst von den christlichen Konfessionen geführte Pflegeheime durch willfährige Pflegeheim-Leitungen recht ungemütlich werden können, wenn man an ihrer Arbeit vermutlich berechtigte Kritik übt
    (Th. Liedl = http://www.menschenwuerdige-betreuung.de/).

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  38. Danke, Rentner Anton, für die Bemerkungen und Anregungen.
    Ja - so sind wir Menschen und auch wir gehören dazu. Meine Rechtsvertretung stöhnte: "Oh, diese Menschen." Sie war lebenlang erfahren und hatte wohl bei Gericht und auch anderswo manches erlebt.
    Aufmerksam verfolge ich schon, was Aufdunklung und Francesco hier schreiben, und das gibt doch dem Blog eine gewisse Meinungsvielfalt und auch Spannung.
    Die Menschen sind unterschiedlich in ihren Wahrnehmungen, Erleben und Urteilen.

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  39. Gut formuliert: "können recht ungemütlich werden, wenn man an ihrer Arbeit vermutlich berechtigte Kritik übt" ....oder wenn man vermutlich zu oft und unregelmässig ins Heim kommt und das tut, was man darf(fragte bei Personal nochmals nach), aber das vermutlich nicht gern gesehen wird.
    Und die Polizei ist auch nicht Freund und Helfer und greift schon mal kräftig zu.
    Als es den jungen Herren nicht schnell genug ging, hatten sie mich "alte" Frau (gegenüber den Polizisten war ich sehr alt) schon an den Armen gepackt, ich fühlte einen heftigen Schmerz und sah mich am Boden wieder, das alles begleitet von ein paar deftigen Bemerkungen. Ob das immer so verläuft oder ob denen vermutlich noch etwas "gesteckt" wurde, kann ich nicht sagen. Wer hätte das gedacht?
    Ich hatte das Schreiben noch gar nicht vollständig gelesen - immerhin mehrere Seiten. Das spielte alles keine Rolle. Gesetz ist Gesetz und Befehl ist Befehl.

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    1. Hier genau trifft die Aussage des Milgram - Experients zu: Die Personen folgten der Anweisung der Autoritätsperson. Automatisch wurde der Auftrag "erledigt".

      http://www.welt.de/vermischtes/article2487625/Wie-normale-Menschen-zu-Folterknechten-werden.html

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  40. Da ich ohnehin am nächsten Tag, einen Feiertag, bei der Polizeidienststelle vorbei musste, klingelte ich. Nonsens, aber...Natürlich öffnete keiner, man erkannte mich wohl. Ich wollte ihnen den Wisch nochmals vorlegen.
    Die gleich anschliessend beauftragte Rechtsvertretung, rief wohl auch dort an, bekam aber keine Auskunft. Gegen die Polizei eine Anzeige erstatten, ist meist sinnlos, deswegen riet mir meine spätere Rechtsvertretung davon ab, waren das doch Nebenschauplätze.
    Immerhin bekam ich dann viel später auf meine Anzeige ein Protokoll von der Polizei und ein Staatsanwalt musste sich damit befassen und schrieb dazu zwei Seiten. Alles wegen was eigentlich?
    Mann, oh Mann.... irgendjemand sagte, die viele Zeit und das Geld sollten doch lieber für die alten Menschen zur Verfügung gestellt werden.

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  41. Schaut man sich die Beweggründe von Mobbern genauer an, so steht als Motiv des Handelns meist Angst vor..... dahinter.

    Ob es nun in meinem Falle Mobbing war oder Auslebung der Machtgefühle, das ist nicht entscheidend. Die Methoden waren ähnlich.

    Ich vermute, eine Angst stand schon dahinter, wusste man doch nicht genau, wie ich mich weiter verhalten würde. Es war "etwas" passiert", was durchaus zu Lasten des Heimes ging, ich war Augenzeuge. Also was tun?

    Den Zeugen, also mich, ausschalten mit allen erdenklichen Mitteln, ihn diskreditieren, diffamieren, bevor dieser Zeuge Oberwasser gewinnen kann.

    Das hatte ich teils erkannt, ich hatte einen Rechtsanwalt schon in petto, doch dann
    überrollten sich die Ereignisse.

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  42. Hausverbote wegen Beschimpfung des Personals? Davon las ich irgendwo.
    Nein, und nochmals nein, das war nicht der Fall (ausser des versehentlichen Ausrutschers mit dem Gehirn, was .. aber usw.). Dauernd Gast bei WBL oder Heimleitung? Nein, auch das nicht. Diese Sachen wurden von den anderen Angehörigen geregelt.
    Man versuchte es mehrfach mich irgendwie zu provozieren, das hat mich schon sehr geärgert, aber ich schrieb sachliche Entschuldigungen, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen konnte oder versäumte, wegen zu kurzfristiger Benachrichtung..
    Kommunikation ist eine hohe Kunst, auch da bemühte ich mich, hatte mich gerade mit der Gewaltfreien von Rosenberg beschäftigt, hatte vor einiger Zeit einen Kurs für Seniorenbetreuung bei der EEB besucht.
    Gewaltfreie Kommunikation bringt zwar nicht Durchsetzung der Rechte, aber es bewahrt einen davor noch zusätzlichen Zündstoff zu liefern.
    Ich hangelte mich daran vorwärts und versuchte, was möglich war, solange ich noch kein Hausverbot hatte.
    Auch gerade das war es, man konnte mich nicht provozieren, eine Entgleisung meinerseits gelang nicht. Deswegen, so vermute ich, versuchte man es wohl mit erdachten Vorwürfen und Lügen. Meiner Meinung war das ziemlich raffiniert ausgedacht.
    Ja, man sprach von Zeugen, die das alles bestätigen würden. Ich hatte aber zunächst keine Zeugen und so gingen die Rechtsvertretungen vorsichtig und abwartend an die Sache heran.

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  43. Es gehört meiner Ansicht nach sehr viel Geschick, brennender Ehrgeiz, Erfahrung, Kreativität, aber auch Kaltherzigkeit und Skrupellosigkeit dazu, so etwas einzufädeln, aus "nichts" so eine massive umfassende Beschuldigung aufzustellen. Angeblich wiegelte ich auch andere Angehörige auf und machte mich dann als es ernst wurde aus dem Staube. So in etwa zu lesen, wirklich mit diesen sehr anschaulichen Worten.
    Meiner Meinung hat man es genau deswegen gezielt auf den Polizeieinsatz ankommen lassen, denn alte Menschen haben Angst vor dieser und wenn da jemand auf diese Weise aus dem Heim geholt wird, dann hat dieser etwas Schlechtes getan. Demzufolge werden die alten Menschen mich meiden, meine bisherigen Sympathien waren dadurch null und nichtig gemacht, ja sie bekamen Angst, wenn man sie entsprechend informierte, obwohl sie sich eigentlich kein objektives Urteil erlauben konnten.
    So hatte ich die Bewohner, die Angehörigen, das Personal gegen mich - zumindest auf dem Papier.
    Die Heimaufsicht folgte ganz gar den Aussagen eines Heimbewohners und der Heimleitung, bemühte sich aber bestimmte kriminalisierende Ausdrücke zu vermeiden, weil ihr die Darstellung des Ganzen wohl überzogen erschien, mehr aber auch nicht.
    Das alles genügte noch nicht. Man wollte vermeiden, dass ich jemals wieder ins Heim kam, denn meine Rechtsvertretung machte es nach einer Phase des Abstands und der Beruhigung immer mehr deutlich, dass das Hausverbot rechtlich nicht zu vertreten war. Die Gegenseite wollte sich vermutlich keine Blöße geben, keinen Gesichtsverlust vor ihren Mitarbeitern in Kauf nehmen.
    Nachdem es zu regelmässigen Kontakten gekommen war, versuchte man nun meine Mutter zu manipulieren. Das alles machte ihr so zu schaffen, dass sie medikamentös entsprechend behandelt werden musste und alles wurde noch schwieriger und verrückter.

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  44. Meine Rechtsvertretung, wirklich ehrbar und seriös, wurde auch nicht mit Anschuldigungen verschont, u.a. wurden ihr und mir wegen angeblichen ständigen Anrufens mit einer gerichtlichen Unterlassung gedroht. Man spielte die Claviatur voll aus.
    Wer sich das nun alles ausgedacht hat und mit welchen Worten das aufs Papier gebracht wurde, kann ich nicht beurteilen. Nur soviel, meiner Meinung nach hatten diese Personen rein menschlich sehr wenig Veranlagung, sondern denen ging es vermutlich allein um ihr Ansehen, ihr Geld, ihre Rechte und das war insgesamt aber Unrecht und in meinen Augen allerhöchste Böswilligkeit.
    Es ging schlussendlich gar nicht um Mängel in der Pflege oder um Rufschädigung, es ging hauptsächlich um mein persönliches angeblich ungeheuerliches Verhalten im Heim und zur Heimleitung, nur das wurde mir vorgeworfen, und hauptsächlich konnte das die Heimleitung immer nur an Eides statt bezeugen.
    Für mich war es auffällig, was da so u.a. geschrieben stand und ich konnte gut nachvollziehen, wer vermutlich der Urheber dieser Worte war, denn das Ausdrucksniveau konnte ich hörbar selbst erleben.

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  45. Das angeblich ungeheurliche Verhalten bestand eben genau u.a. darin, dass ich etwas bemerkt oder gesehen hatte, was zu Lasten von Nachlässigkeiten des Heimes ging. So bat ich höflich nochmals darauf zu achten, meine Mutter nicht in die Sonne zu setzen. Prompt kam die Reaktion, man schob mir den Betreuungsfehler in die Schuhe und begründete damit, dass ich nicht fürsorglich mit meiner Mutter umging. Darf man auf solche Kleinigkeiten hinweisen? Das Heim fühlte sich ertappt und reagierte entsprechend völlig abstrus. Wie können sich in kürzester Zeit die Auswirkungen von intensiver Sonnenbestrahlung zeigen. Ja, man verwies nun, dass auch von aussen der Betriebsablauf durch mich gestört wurde und setzte das intrigante Spiel fort.

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  46. Wenn man unbedingt will, kann man einen Angehörigen mit allerhand belasten, wenn man das heimlich tut und es sich später nicht exakt beweisen lässt.
    z.B. der Angehörige greife in Therapien ein, der Angehörige ist rücksichtslos und reist den Pflegebedürftigen aus wichtigen Therapien heraus oder holt ihn immer gerade zu den Essenszeiten ab, der Angehörige kommt oft zur Mittagszeit und stört den Pflegebedürftigen in seiner Mittagsruhe, der Angehörige ruft immer abends und nachts mehrfach an. Das lässt sich fortsetzen.
    Ähnliches und noch viel mehr wurde mir angelastet und war wohl in der Dokumentation zu lesen.

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    1. Natürlich tat ich das nicht und ich wurde auch niemals vom Pflegepersonal diesbezüglich angesprochen, im Gegenteil man wich mir aus.
      Das war das Hinterhältige.
      Und wer nicht ausgeführte Pflegetätigkeiten abzeichnet, der lässt sich vermutlich auch mal zu einer unwahren kurzen Bemerkung hinreißen.
      Das sind alles Vermutungen anders kann ich es mir nicht vorstellen.

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    2. Des weiteren kann man Gerüchte über einen Angehörigen verbreiten.
      z.B. er sei ein Arbeitsbummelant, er sei alkohol- oder drogenabhängig, er würde ständig überall streiten, er sei psychisch krank oder er habe eine "Meise", er würde nachts übers Fenster ins Heim einsteigen, er laufe Angehörigen und Bewohnern hinterher und belästige diese, er habe sich öffentlich negativ über das Heim geäussert, er sei unzuverlässig, unpünktlich, rücksichtslos, er habe ab und an mit der Polizei zu tun wegen Auffälligkeiten im Straßenverkehr, er habe mit seinem Verhalten den Pflegebedürftigen geschadet usw.
      Auch das läßt sich fortsetzen und das alles sei hier nur als Beispiel aufgeführt.,

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    3. All das waren Vermutungen, die mir mehrfach vom Personal später offenbart worden sind. Warum sollten sie mir Unwahres berichten?
      Es passte, ganz ungebildet war ich nicht, was Wesenszüge des Menschens und Psychologie betraf.

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  47. Es ging soweit, dass Kontakte (gemeint sind Ausfahrten) eine Woche vorher der PDL schriftlich mitzuteilen seien. Dies und ähnliches setzte der Angelegenheit die Krone auf. Es ist absurd, ganz abgesehen davon, dass bei Regen, Kälte, Hitze und Unwohlsein der Pflegebedürftigen eine Ausfahrt nicht zuzumuten war und stattfinden konnte, und damit das Heim den ungezwungenen Kontakt zu Angehörigen unterband, vereitelte, ja verhinderte. Das alles kann ich nur als bewusste Schikane deuten und vermutlich kam es darauf an, um ....

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  48. Wer aber unter dieser Schikane am meisten litt, war meine Mutter. Das kam recht deutlich auch in den Attesten des Arztes und Protokollen der Heimaufsicht zum Ausdruck. Wer aber der eigentliche Verursacher war und was die eigentlichen wahren Gründe waren, erschloss sich ihnen leider nicht. Auch versuchten sie nicht etwa durch Fragen und Gespräche etwas mehr Licht in diese Angelegenheit zu bringen. Möglich wäre auch die Hinzuziehung eines Gerontologen gewesen, auch das gelang nicht.
    Die Pflegebedürftige war eingeschränkt in ihrer Mobilität und Beobachtung, anderseits konnte sie sich zwar äussern, war gut orientiert über den Alltag, aber es blieb ihr keine Selbstbestimmung, z.B. einfach unbeobachtet jemanden anzurufen und sich mitzuteilen. Selbst ich konnte sie in der Zeit, wo alles eskalierte nicht mehr anrufen. Das Gespräch kam nicht zustande, wurde vom Personal nicht vermittelt, sondern einfach aufgelegt. Dazu dann schriftlich, man würde das Nottelefon blockieren. Nein, was man sich alles so ausdachte, um mich fern zu halten. Was das noch für ev. andere Gründe hatte, die sich mir nicht erschliessen, bleibt ein Geheimnis.
    Die Besuche meiner Rechtsvertretung mussten angemeldet werden und fanden unter Beaufsichtigung bzw. Beeinflussung anderer Personen statt, auch da konnte sie nicht frei ihre Meinung sagen und ihren Kummer aussprechen.
    Die Pflegebedürftige konnte das ganze Geschehen nicht nachvollziehen und es muss in ihr einen tiefen seelischen Schmerz ausgelöst haben, wenn die eigene Tochter sich zwar rechtsmässig mit der Heimleitung auseinandersetzte, sie aber eigentlich nichts als Ruhe und Frieden wollte. Wenn sich so eine Situation zuspitzt, hängt es meiner Meinung nach immer auch von den Menschen ab, die daran beteiligt sind. Es gab ja einige: Ärzte, Heimleitung, Pflegepersonal, zwei Sozialarbeiterinnen, zwei Mitarbeiter von der Heimaufsicht, Pfarrer, Diakonin, Rechtsvertretungen, Vormundtschaftsgericht.
    Inzwischen war der Mutter der Umzug in ein anderes Heim schwer zu vermitteln, sah sie doch auch mich als diejenige an, die hier Unfrieden und Unruhe verursachte. Solche psychischen Belastungen im Alter und mit den gesundheitlichen Einschränkungen sind schwer wieder auszugleichen.

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    1. Gut, eine Sozialarbeiterin hatte erkannt, worum es hier eigentlich ging. Sie verstand manches nicht, telte das auch dem VMG mit, welches ihr durchaus anfänglich folgte und nichts an den bisher bestehenden Regelungen ändern wollte. Das gefiel wohl einer Person nicht und sie legte nach. Daran konnte auch eine einzelne kleine Sozialarbeiterin nichts ändern, obwohl ich dort nochmals vorsprach.
      Dazu hatte keiner Zeit oder fühlte sich zuständig, weder das Sozialamt noch das VMG, noch die Heimaufsicht.
      Auch beim Pfarrer war ich mit meiner Rechtsvertretung gemeinsam und es ergaben sich keine Übereinstimmungen zwischen Pfarrer und Rechtsvertretung, obwohl meine Rechtsvertretung auch von Theologie sehr viel verstand.

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  49. Noch eine Episode, die das Bild über mich und das Personal abrunden, aber keiner kann sich darüber ein Urteil erlauben.
    Auf Bemühen der Angehörigen bekam meine Mutter ein paar Behandlungen in Physiotherapie.
    Es kam dazu eine sehr junge nette Therapeutin von ausserhalb ins Heim. Zufällig kam ich dazu. Ich fragte, ob ich dabei bleiben könnte und es sinnvoll wäre bestimmte Übungen und Massagen an den Tagen, wo sie nicht kam, auszuführen. Sie hatte nichts dagegen und bejahte das. Stellt man sich vor, dass es sich um ein Kind handelte oder wenn diese Therapie im Krankheitsfalle zu Hause in der Wohnung durchgeführt wird, man auch nichts einwenden könnte, dass Angehörige dabei waren.
    Also machte ich in den folgenden Tagen auch ein paar Übungen mit meiner Mutter. ohne sie überzustrapazieren.
    Dieses Vorgehen war zwar nicht genaustens aufgeführt, es hieß nur, ich würde in Therapien eingreifen, anderseits wiederum, ich würde die Mutter aus Therapien herausreißen.. Ich hatte mich aber bei der Physiotherapeutin abgesichert.
    Wer hätte denn vom Personal für diese Übungen und Massagen Zeit gehabt?

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  50. Das klingt ja alles wie von einem ewigen Meckerer.
    Nein, das Unverständliche und Unverschämte war, dass ich keinen (passenden) Gesprächstermin bekam. Es wurde auf schriftliche Anfragen nicht reagiert, erst als ich per Einschreiben mit Rückantwort schrieb. Es gab eine Frist von 3 Tagen. Ein Rechtsanwalt oder ein Mediator hält sich nicht wegen meinem Problem die ganze Woche bereit, zumal der Termine schon sehr weit ins Wochenende hineinragte, wo auch Behörden gewöhnlich schon längst Dienstschluss haben.
    An einem vermittelnden Gespräch hatte man vermutlich überhaupt kein Interesse.
    Auch hier wurde ich wie Luft behandelt.

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  51. Worum sollte es eigentlich in diesem Gespräch gehen?
    Eigentlich nicht um Beschwerden oder um die geschehenen Vorfälle.
    Mir ging es auch besonders darum, die erhobenen Anschuldigungen gegen meine Person, ja es grenzt an Beleidigung, zur Sprache zu bringen, eine Befriedung zu erreichen um ein gutes Miteinander zu haben.
    In einer ersten und einmaligen Besprechung mit der Heimleitung, hatte mich diese mit unwahren Behauptungen konfrontiert und verschiedene strikte Drohungen ausgesprochen, ohne dass ich überhaupt etwas gesagt hatte.
    Dieses Ereignis war schon bezeichnend für das Verhalten und Vorgehen der Heimleitung, ich maß dem auch viel Bedeutung zu, informierte mich, hatte Mediatoren in Reserve. Doch ahnte ich nicht mit welchen Methoden die Heimleitung weiter vorgehen würde.
    Von meiner Seite wollte ich zunächst keinen Rechtsanwalt einschalten, sondern eher ein Vermittlungsgespräch mit Unterstützung eines Mediators und die Rücknahme der Behauptung.
    Ich bat auch mündlich und in kurzer schriftlicher Form um die Rücknahme dieser Behauptung. Es erfolgte keine Reaktion. Man behauptete weiter und meinte dazu, das würden alle sagen. Das war schon ein harter Brocken..
    Das alles war kein Zufall oder Ausrutscher oder unbedachtes Vorgehen meinerseits - das war vermutlich so geplant und gewollt.

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  52. Nachdenklich machten mich ein paar Aussagen und Ausdrücke, die ich angeblich gesagt haben sollte. Die erschienen mir wirklich sehr fremd und gehörten nicht in meinen Wortschatz. Nein, so würde ich niemals jemanden bezeichnen, der in Amt und Würden ist. Das verbietet sich einfach, wenn man eigentlich Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen will.
    Für mich war eher nachvollziehbar, dass solche Worte zum Sprachschatz der Person gehörten oder ein Dritter diese treffenden Worte zu ihr gesagt hatte und damit gar nicht so sehr Unrecht hatte.
    Man ist einfach ohnmächtig, wenn man es mit solchen Leuten zu tun hat.

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  53. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass das Heim scheinbar ausreichend Personal hatte, aber es speziell für mich oder besser gegen mich einzusetzen.wusste.
    So waren bei einer Befragung meiner Mutter durch eine Sozialarbeiterin zwei Mitarbeiter des Heimes anwesend. Warum zwei?
    Auch Briefe wurden wohl mitunter per persönlichen Boten zugestellt.
    Bei der Bergung waren zwei Hilfskräfte plus eine andere Person dabei, trotz allem kamen sie nicht zu Rande und Fluche waren zu hören. Meine Anwesentheit hatten sie nicht mitbekommen.
    Als eines Tages plötzlich die schon regelmässig stattfindenden Ausfahrten abgesagt wurden, kamen zwei Pflegekräfte heraus, um mir, in einiger Entfernung vom Heim wartend, das mitzuteilen. Warum zwei? Wollte man Zeugen haben, falls ich meinen Ärger Luft machte? Ich brachte meine Enttäuschung schon zum Ausdruck und die wäre auch druckreif. Nein, schlimme Worte gab es nicht von mir, aber man versuchte wohl sie mir herauszulocken und unterzuschieben.

    Also Personal war da, wenn es um solche Sachen ging, aber man fühlte sich gestört oder überlastet, wenn ich bat meine Mutter in ihr Zimmer zu bringen, damit ich sie über ihr Telefon erreichen konnte. Wenn es unpässlich war, fragte ich wann es denn günstig wäre.
    Eine Pflegekraft hatte vermutlich selbst Freude an dem Spiel, was man gegen mich betrieb oder sie wollte nur Pluspunkte sammeln.. Es kam zu einem Telefongespräch ausserhalb des Heimes. Sie schilderte mir ihre belastende Situation dort im Heim, auch was sie alles auszustehen hätte und das nur durchstehen könnte, weil sie anwaltliche Hilfe im Verwandtenkreis hatte. Ich sagte nicht viel, u.a. nur ein Wort, völlig harmlos. Auch das war in den Vorwürfen aufgeführt, in Ermanglung wirklich anderer schwerer Entgleisungen oder Vergehen.
    Man mussta das alles aufbauschen.
    Also diese Pflegekraft stand nicht unter Druck, dieser Anruf war nicht kontrollierbar durch die Heimleitung und nicht nachweisbar. Irgendwie muss sie sich auch bewusst gewesen sein, dass das auch meiner Mutter schadete.
    Oder, was auch anzunehmen ist, bestand dort im Heim ein Bespitzelungsystem auch unter Kollegen? Na, Stasi lässt grüssen.

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    1. Die Telefonate mit meiner Mutter wurden von jemanden, der das beobachtete so eingeschätzt, dass meine Mutter angeblich kein Interesse hätte mit mir zu telefonieren und nur einsilbige Antworten gäbe.
      Das ist in dem Sinne logisch, dass eine eingeschüchterte ältere Person so reagiert, weil sie sich beobachtet fühlte, sie ausgefragt wurde, nicht unbedingt etwas Aufregendes aus dem Altenheim und ihrem Alltag zu berichten hatte. Dazu kam, dass meine Anrufe vorwiegend Fragen waren, bezüglich ihres Gesundheitszustandes und ob ich sie zu einer Ausfahrt abholen sollte.
      Diese Einschätzung zeigt, dass der Beobachter nicht die geringste Ahnung von Psychologie hatte, oder dass man damit weitere Anrufe für unnötig hielt, zusätzliche Arbeit(Störung) vermeiden wollte und damit nun jeglichen Kontakt mit der Mutter unterband.
      Meine Mutter war durchaus fähig allein und unbeobachtet in ihren Zimmer zu telefonieren, wenn man ihr den Hörer in die Hand gab oder sie so in die Nähe des Telefons zu setzen, damit sie allein den Hörer abnehmen konnte.

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  54. Unwillkürlich kommt mir in diesem Zusammenhang immer wieder das Gemälde von Edvard Munch "Der Schrei" in Erinnerung.

    http://www.mahagoni-magazin.de/malerei/edvard-munch-%E2%80%9Ader-schrei-%E2%80%93-eine-welt-aus-wahnsinn-1892

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  55. Eine nette aussenstehende Person konnte es nicht nachvollziehen, dass ich nicht zu meinem Recht kam und empfahl mir einen anderen Anwalt, den sie diesbezüglich einweihte.
    Der meinte dann nach einem Gespräch mit mir, da müsse man kurz zuschlagen usw.
    Das lässt sich als Aussenstehender leicht sagen.
    Ob das wirklich Erfolg gehabt hätte, das ist nicht beweisbar.
    Ev. wäre es zum Eklat gekommen, nur eben früher.

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  56. Ob man das Vorgehen gegen meine Person nun als Mobbing bezeichnet oder nicht, hatte es aber ganz bestimmte Merkmale an sich, die unter anderen auch hier beschrieben werden:
    http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=683.0
    in dem Artikel von Katharina Hirsch.

    - Man wollte mich loswerden aus welchen Gründen auch immer

    - finanzieller Schaden sollte angerichtet werden/Kosten Rechtsveretretung

    - Vorenthalten von Informationen/Vereitlung von Terminen/keine Gespräche/Personal verstummte

    - absichtliches Verbreiten von falschen Informationen


    Es war ein schleichender Prozess, der an Schwere zunahm und woran auch mehrere Personen beteiligt waren.

    Die Gegenwehr war schwierig, weil sich andere Personen, die das miterlebten oder beobachteten nicht einmischten, ausser meiner Rechtsvertretung. Dem Opfer, mir, wurde die Schuld zugeschoben.
    Dazu können allerelei Begründungen gegeben werden u.a. auch solche, das Opfer habe sich nicht gewehrt oder aber auch gerade deswegen, dass es sich zu stark gewehrt hat.
    Die Täter verschwenden oft ihre Arbeitszeit. Es gabe viele unnütze Telefongespräche, Besprechungen mit der Heimaufsicht, vermutlich Eintragungen in die Dokumentation oder andere Unterlagen, Beratung mit Rechtsvertretung, Benachrichtigung noch anderer Behörden u.a..

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  57. Das Opfer kann sich schlecht wehren. Ich versuchte es, holte mir Rat.
    So tat ich dies und jenes, was durchaus angemessen war, mir empfohlen wurde, doch es schien, als ob sich dadurch alles noch verschlimmerte. Durch meine vernünftige Gegenwehr erzürnte ich die Gegenseite wahrscheinlich umso mehr. Nein, ein Stillhalten hätte auch nichts gebracht, konnte ich doch später Einblick nehmen, wann genau welche Schritte erfolgt waren.
    Durch den Polizeieinsatz stand ich doppelt im schlechten Licht und die Leute, die ev. noch etwas für mich tun wollten, wurden von der Heimleitung vermutlich damit konfrontiert und es kamen ihnen wohl Zweifel über mein Tun.
    Auch eine von meiner Rechtsvertretung und mir angestrebten Aussprache mit der Heimleitung wurde von dieser plötzlich abgesagt, weil ich angeblich Telefonterror betrieben hätte. Man kommt an solche Leute einfach nicht heran, es blieb also nur noch das Gericht.
    Andere beobachtende Aussenstehende warfen mir den kleinsten Fehltritt vor, wahrscheinlich, weil sie mich schon längst als die Schuldige gesehen hatten und sie es sich nicht vorstellen konnten, dass es ganz anders sein könnte.
    Bei der Heimaufsicht war ich bekannt durch meine telefonischen Anfragen. Da sich die Ereignisse überrollten, musste ich einen Termin dort absagen. Ich führte ein den Ereignissen angemessenes Telefongespräch mit der Heimaufsicht, indem ich die Situation(Hausverbot) schilderte und um Hilfe bat. Das wurde auch entsprechend protokolliert und meine durchaus berechtigte Beschwerde und die Bitte um ein baldiges Eingreifen als überzogen angesehen.
    Glücklicherweise hatte ich dann meine Rechtsvertretung, die mit mir zu einem Termin bei der Heimaufsicht ging, ansonsten hätte ich auch dort nur noch mehr schlechte Punkte gesammelt, wohl hauptsächlich schon deswegen, weil ich ein Hausverbot bekommen hatte und das im Zusammenhang mit meinen vorherigen Anfragen - ja, hier hatte man sich wahrscheinlich auch schon ein Vorurteil gebildet.
    Hätte ich die Vorfälle im Heim bei der Heimaufsicht angezeigt, die eigentlich die Ursache des Hausverbots waren, wäre die Sache noch verwickelter und komplizierter geworden und man hätte mich schon irgendwie als Schuldige hingestellt.
    Wie gesagt, die allererste Rechtsvertretung, die ich gleich nach dem Hausverbot aufsuchte, war zu zögerlich sofort eine Einstweillige Verfügung zu beantragen.
    Ich versuchte das auf Anraten von durchaus gebildeten Leuten dann selbst, was misslang und dann entwickelten sich die Dinge eben so weiter.

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  58. Mir war bekannt geworden, dass es im Heim eine Konfliktmanagerin gab. Ziemlich zu Anfang, als ich merkte, dass ich mit der Heimleitung nicht gut sprechen konnte, ich keinen Termin bekam, sprach ich diese an. Die sagte mir sofort ab. Es war ein Versuch, zwar etwas naiv von mir, aber der Grund war der, die Sache nicht auszudehnen, nicht nach aussen zu tragen und wieder ganz normale Verhältnisse zu schaffen. Sicher nicht leicht für solch eine Konfliktmanagerin, aber gegen eine solche Heimleitung kam sie wohl nicht an, das wusste sie.
    Sie bot mir dann im Nachhinein über eine dritte Person einen Termin im Beisein dieser ausserhalb des Heimes an, aber ich sagte aus Misstrauen diesen Termin ab, wusste ich doch nicht wirklich, was man da wollte.
    Hätte sie wirklich helfen wollen oder können, hätte sie mir das jederzeit telefonisch oder per Mail deutlich mitteilen können.
    Wollte man mich ev. ausfragen oder aufs Glatteis führen?
    Dieser Gedanke war nicht abwegig, denn im Nachhinein erfuhr ich später, dass eine Mitarbeiterin mich einladen und aushorchen sollte. Das ist einfach hinterlistig und das grenzt an mobbingartiges Vorgehen oder Stasi-Methoden.. Diese Einladung wäre nicht abwegig gewesen, ich hatte mit dieser Mitarbeiterin einen recht freundlichen Umgang und es gab hin und wieder ein paar Worte, die über das Heimgeschehen und die Pflege hinausgingen.
    Leider hatte diese Mitarbeiterin, die auch gekündigt worden war, erst 1,5 Jahre nach der Kündigung und dem Hausverbot den Mut, mir das zu gestehen.
    Ich kann es nicht nachvollziehen, dass sie nichts wusste, denn die Mitarbeiter versammelten sich ausserhalb des Heimes und tauschten sich über das Geschehen im Heim und über die Heimleitung aus.
    Hätte sie mir das eher offenbart, also noch vor dem Hausverbot, unmittelbar nach ihrer Kündigung, hätte es für mich besser ausgesehen, ich hätte gewusst, was da lief und ich hätte eine Zeugin gehabt, denn das ich mich nicht unanständig oder laut im Heim verhielt, das musste doch irgendjemand aufgefallen sein.

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    1. Bekannt ist wohl, dass Gemeinsamkeit stark macht und man gegen ungerechtes, ungerechtfertiges Vorgehen mancher sich stark fühlender Personen oder Institutionen vorgehen kann.
      So findet man sich recht schnell zum Austausch und zum gemeinsamen "Gackern" zusammen und beschwört sich gegenseitig zu helfen.
      Leider stehen die Wenigsten zu ihrem Wort und bekommen es dann doch mit der Angst zu tun und lassen die Betroffenen im Regen stehen.
      Bei einem Gerichtsprozess war ich Zuhörer. Die Rechtsvertretung der angeklagten Person rief vor Beginn der Sitzung einige Namen auf, die mir bekannt waren und die als Zeuge hätten aussagen wollen. Gewiss war denjenigen der Termin bekannt, hatten es der Person gar versprochen, aber der Mut hatte sie wohl verlassen.
      Ich war eine derjenigen, die mit der eigentlichen Sache direkt nichts zu tun hatte, deren Name auch aufgerufen wurde und ich sagte als Zeuge das aus, was ich dazu am Rande sagen konnte.
      Es war ev. wenig hilfreich, denn meine Aussage wurde abgewertet, aber es war für die angeklagte Person doch eine moralische Unterstützung.
      Ähnlich erging es mir, es gab zwar keinen Prozess, aber ich bat ein paar Personen, die angeblich auf meiner Seite standen, längst entlassen waren, meine Rechtsvertretung anzurufen und etwas zu der Sache zu sagen.
      Ja, da trennte sich schon die Spreu vom Weizen. Was sie letztendlich davon abhielt, bleibt ein Geheimnis.
      Entweder hatten sie Angst, kein Selbstbewusstsein oder waren sie gar an den Hetzereien gegen mich nicht unwesentlich beteiligt gewesen?

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    2. Was sollte denn das Personal in meinem Falle aussagen oder meiner Rechtsvertretung mitteilen? Sollten sie jetzt öffentlich zugeben, dass sie da etwas geduldet oder gewusst haben von den vermutlich falschen Eintragungen in die Dokumentation oder von anderen unlauteren Mitteln?
      Auch wenn sie entlassen waren, hätte das doch Auswirkungen gehabt auch auf ihre ev. noch dort beschäftigte gute Kollegin oder Freundin?

      Und was hätte ihr neuer Arbeitsgeber dazu gesagt, wenn er davon erfahren hätte oder die Heimaufsicht?
      Unbewusst waren auch sie in einen Konflikt hineingeschlittert und versuchten natürlich weiter zu vertuschen.
      Also vom Personal irgendeine Unterstützung zu bekommen, war aussichtslos. Das Einzige, was blieb, war eine Verweigerung der Aussage gegen mich.

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  59. Ich hatte mich auch an die Geschäftsleitung gewandt. Ob das klug war? Ein Experte hatte mir das geraten. Auch da erfolgte zunächst erwartungsgemäss keine Reaktion.
    Erst als ich etwas nachdrücklicher wurde, reagierte man. Der darauf angesetzte Termin wurde mir zu spät mitgeteilt bzw. bestätigt.
    Hier könnte man vermuten, dass es vorerst jemanden zu heiß wurde und man die Zeit nutzen wollte, um noch mehr "anzurichten".
    Naturlich wurde ich entsprechend streng und scheinheilig gerügt, weil ich zu dem Termin nicht erschienen war.
    Ja, so kann man jemanden zur Weißglut bringen.

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  60. Nein, ich explodierte nicht, sondern versuchte weiter mich abzusichern und vorzubauen, aber natürlich war ich innerlich verzweifelt.
    Zu einer Anhörung nahm ich eine Rechtsvertretung mit, es ging mir hauptsächlich um den Termin und dass ich einen Zeugen hatte, weil mir zuvor schon einiges angedichtet worden war. Das überraschte all die Anwesenden.
    Wie dann später zu lesen war, habe ich mich dort angeblich ungehörig benommen.
    Nein, es wurde nichts ausgelassen, um mich irgendwie schlecht darzustellen. Man schreckte auch nicht davor zurück diese Rechtsvertretung als Zeuge anzugeben, ich hätte allerdings gern gewusst, was diese wohl ausgesagt hätte, denn ich wurde weder von ihr noch vom Gericht gerügt.
    Dass ich dort durchaus berechtigte Fragen stellte und die angebotene Bedenkzeit seitens des Gerichts annahm, war wohl nicht bei allen auf Gefallen gestoßen.
    Insgeheim plante man nun weitere rigorose Schritte, um mich los zu werden.

    Die Mitnahme der Rechtsvertretung war angemessen und berechtigt, war es doch aus sehr fragwürdigen Gründen überhaupt zu der Anhörung gekommen.
    Des weiteren wurde bei diesem Termin mir weitere Verfehlungen von der Heimleitung angelastet, ohne diese näher zu nennen.
    Vermutlich war man nun so erzürnt, dass man mir einen Denkzettel verpassen wollte.

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  61. Diese noch junge Rechtsvertretung hatte ich nur gewählt, weil sie zu dem recht nahen Termin Zeit hatte, sie kam ziemlich eng zum Termin und ich konnte nichts mehr mit ihr besprechen. Sie hatte versäumt, dem Gericht ihr Mandat anzuzeigen, was ein gewisses Missfallen beim Gericht erzeugte. Sie konnte sich auf mein Nachfragen an nichts erinnern und riet mir zu einer Entscheidung, die sie nicht näher erläuterte.
    Nun, das war ein Fehlgriff, mein Rechtsanwalt in petto, riet mir bettreffs der prekären Situation, zu einer anderen Rechtsvertretung, die ihre Kanzlei näher am Ort des Geschehens hatte.
    Also, die Wahl einer Rechtsvertretung ist nicht so einfach, gute Beziehungen spielen da eine Rolle, wie es sich dann auch später herausstellen sollte. Dazu kommt das Wissen und Können, die Erfahrung von Anwälten. Mit einem Hausverbot in einem Pflegeheim hatten die wenigsten bisher Erfahrung gemacht.
    Ja, auch der Wechsel der Rechtsvertretung wurde mir in offiziellen Schreiben angelastet, um mich als die Schuldige oder unverträgliche Person hinzustellen. Einerseits hatte ich aber zu der recht jungen Rechtsvertretung hinsichtlich Erfahrung wenig Vertrauen. Bei der folgenden Rechtsvertretung dann eher Misstrauen, weil sie
    nicht meinem Anliegen folgte, die Einstweillige Verfügung entsprechend den Umständen beantragte, sondern die Sache erstmal wegschob, obwohl es angemessen gewesen wäre, hier zügig zu handeln.

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  62. ""- Wenn Zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte! - ""

    Auch diese Lebensweisheit spielte eine nicht unbedeutende Rolle. Wenn dabei jemand geschickt intrigiert, kann es passieren, dass die Beteiligten dabei sich unberechtigt gegenseitig beschuldigen, das Ganze nicht mehr zu verstehen ist, es zu Missverständnissen, Vorwürfen kommt.
    Das war vermutlich auch so gewollt, um hier Irrungen und Wirrungen hervorzurufen, kein Dramatiker hätte das besser gekonnt, um das alles in Szene zu setzen.
    Auch das war einer meiner Gedanken von Anfang an, doch keiner verstand es. Verstehen kann es nur derjenige, der in diesem Spiel eine Rolle zugedacht bekommt und das alles hautnah miterlebt.

    Nun könnte man mich ja geradezu verurteilen wegen meiner Voreingenommenheit und wegen meiner einseitigen Sichtweise.
    Doch es sprechen Fakten für mich.
    Trotz Bemühens kam es zu keinem Gespräch mit der Heimleitung,
    Ein Hausverbot muss nicht mit der Herbeirufung der Polizei durchgesetzt werden, wenn ausreichend Gelegenheit war, das anders zu regeln.
    Es läge kein Grund vor sich zu entschuldigen, wenn alles rechtsmässig verlaufen wäre..
    Letztendlich gab es einen einzigen Zeugen, der das fast alles nur an Eides statt "behauptete".

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  63. Angehörige und Pflegepersonal - das geht nur miteinander und man sollte miteinander reden.
    Gerade das wurde meiner Meinung nach absichtlich verhindert, und das über einen sehr, sehr langen Zeitraum.
    Mag man auch Gründe dafür haben, aber eine Heimleitung darf sich meiner Ansicht nach nicht aufführen wie ein beleidigter weisser stolzer Vogel und dabei wild mit den Flügeln um sich schlagen.
    Bei Pflegekräften habe ich beobachtet, sie reagierten nicht. Ich wartete ruhig geduldig ab, weil ich sah, dass sie zu tun hatten.
    Ob hier jemand will oder eben bewusst auf Kontra geht, merkt man deutlich, wenn man Körpersprache versteht. Das mag von Person zu Person verschieden sein und es gab Pflegekräfte, die trotz aller Belastung und Vorschrift der Leitung sich besannen, wussten worum es eigentlich ging und versuchten kleine Gefälligkeiten zu erfüllen wie zum Beispiel das Telefonieren - sie waren ja durch das Hausverbot von den mir angeblich sehr belastenden betriebsstörenden Agieren schon befreit und etwas entlastet. Nun, bissel Ironie muss sein.
    Anderseits, das muss man auch deutlich erwähnen, war das Personal doch durch die häufigen Besuche entlastet, denn ich beschäftigte die Mutter stundenlang schon mit Zeitung lesen, Kreuzworträtsel, Fernsehen in ihrem Zimmer und v.a., dadurch war sie nicht quengelig gegenüber dem Personal und das wirkte sich allgemein auf ihre Stimmung und ihr Wohlbefinden aus.
    Und es würde mich sehr wundern, wenn in entsprechenden Foren Pflegekräfte sehr ehrlich sein würden und dies und jenes offen eingestehen und gar dem Angehörigen verstehen und unterstützen würden.

    Was gut war?
    Die Bewohner, auch die im Rollstuhl, waren meist im Gemeinschaftsraum. Meine Mutter wurde in den Rollstuhl gesetzt und sie wurde nicht allein in ihrem Zimmer gelassen. Das mag Gründe gehabt haben und ist nicht negativ, sondern eher positiv,aber sie konnte eben dadurch nicht ihren Interessen nachgehen, was dann aber bei unseren Besuchen erfolgte und ausgeglichen wurde.
    Warum wir die Mutter ins Heim gaben? Sie war schon sehr hochbetagt. Allein konnten wir sie nicht lassen. Wir hätten umziehen müssen , um sie bei uns zu Hause selbst zu pflegen, dazu all die Pflegemassnahmen und Geräte, die man zu Hause nicht hat. Die Mutter ging in ein Heim in ihrer Wohngegend, damit war sie in der Gegend nicht fremd, kannte Straßen, Geschäfte, kleine Ausflugsziele. Wir als Angehörige waren dadurch entlastet und konnten sie oft besuchen, ihr Abwechslung, Anregung und Gespräche bieten. Ich selbst wollte mich als Ehrenamtliche im Heim einbringen, doch dann kam alles anders, plötzlich ein Umschwung des bisherigen Miteinander.

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  64. Nun mögen sich Außenstehende vor allem fachkundige Leute fragen, warum trotz der angespannten Lage (Hausverbot) kein "freiwilliger" Umzug in ein anderes Heim erfolgte.
    Ich hatte darauf keinen Einfluss mehr, hatte man mir doch die Generalvollnacht entzogen. Der Anlass war eben das Hausverbot und der Polizeieinsatz - beides unberechtigt und vorsätzlich in meinen Augen.
    Das VMG nimmt das zur Kenntnis, überprüft das nicht, sondern setzt einen Berufsbetreuer ein. Ich war also völlig ausser Gefecht gesetzt - die Schuldige.
    Durch das Vorgehen der Heimleitung kam es zu noch mehr Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen, völlig abstrusen Handlungen.
    Die anderen Angehörigen waren auch sehr häufig zu Besuch und kümmerten sich um alles, passten schon auf, dass das mit der Pflege in Ordnung ging, die Mutter lobte das Pflegepersonal.
    Es lief, so wie es auch von anderen und mir eingeschätzt wurde, auf einen persönlichen Konflikt zwischen mir und der Heimleitung hinaus, den ich gern gelöst hätte, doch vermutlich wollte man das nicht, um....

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  65. Es war alles geballt und "heimlich" vorbereitet. Das Betreuungsverfahren hatte die Heimleitung meiner Ansicht völlig grundlos eingefädelt. Diese Ansicht hatte auch unabhängig von mir die Sozialarbeiterin, die meinte, die persönlichen Unstimmigkeiten zwischen Heimleitung und mir wären in einem Zivilprozess zu klären und nicht über ein Betreuungsverfahren.
    Die Unstimmigkeiten waren durch meine zufällige Anwesentheit und Beobachtung einiger Vorfälle zustande gekommen, ohne dass eine ernsthafte Beschwerde erfolgt war, sondern nur um Auswertung und weitere Vermeidung gebeten wurde.
    Es gab dann also später die Anhörung ohne endgültige Festlegung und mit Bedenkzeit, unmittelbar darauf in der laufenden Frist das überraschende Hausverbot mit Polizeieinsatz.
    Einen Zivilprozess der Heimleitung gegen mich hätte diese nicht gewonnen, denn es lag ja nichts vor. Und sie wusste vermutlich, dass sie da allein mit unwahren Behauptungen nicht durchkommen würde und dieses Verfahren hätte nicht den Effekt gehabt, den man wohl anstrebte..
    Viel leichter ist es vermutlich über ein Hausverbot mit Polizeieinsatz das ausgesuchte "störende" Opfer zu Fall zu bringen und erst mal ins schlechte Licht zu setzen, den betreffenden "unliebsamen" Besucher, Beobachter, Wissenden, Angehörigen den Zutritt zum Haus zu verbieten und gleichzeitig geschickt ihm dabei die Generalvollmacht zu entziehen. So verschafft man sich Ruhe und Ordnung im Haus.

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  66. Irgendwo habe ich doch das gerade gelesen von einer erfahrenen Pflegefachkraft/Dozentin, sinngemäss:

    -leider gibt es Pflegekräfte(/Heimleitungen, von mir ergänzt), die Fürsorge mit Macht ausüben verwechseln und es soll da nicht unbedingt wenige geben-

    Das halte ich mal für eine ehrliche Offenbarung.
    Ich persönlich kann mir selber kein umfassendes Urteil erlauben.

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  67. Meistens suchen sich Machtausübende ihre Handlanger aus.
    Ich möchte nicht in der Haut der Pflegekraft gesteckt haben, die ev. unüberlegt die Anweisung der Heimleitung ausführte. Ich möchte sie nicht in Schutz nehmen, aber ich meine, sie war sich nicht im vollen Umfang bewusst, was das alles bedeutete.
    Sie musste mit ansehen und anhören, was mir da in überzogener Weise angetan wurde, wie meine Mutter vor Entsetzen reagierte, wie die anderen Bewohner aufgeregt waren. Sie musste ihren Dienst, die Pflege, die Betreuung und Beruhigung der aufgeregten Bewohner fortsetzen. Ev. kamen ihr Gewissensbisse.
    Die eigentlichen Machthabenden machen sich gewöhnlich nicht die Hände schmutzig. So war es auch in diesem Fall.
    Für mich persönlich zeichnet sich da ein ganz bestimmtes Bild über eine Person ab.

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    1. Das muss man sich bildlich vorstellen. Mutter und Tochter sitzen im Zimmer unterhalten sich, hören friedliche Adventsmusik.
      Dann kommt plötzlich die Polizei.
      Die Verabschiedung und das Lesen des Schriftstückes ging der Polizei nicht schnell genug. Als ich an der Tür stand, packte man mich und riss mich aus dem Zimmer und zu Boden, vor Schmerzen schrie ich. Ich hatte mich noch nicht von meiner Mutter verabschiedet. Eine hochbetagte Frau erlebt dieses Szenarium mit Schrecken. Sie glaubte, ich wäre verhaftet worden. Als ich sie anrief, ja da stellte man noch Telefonate durch, konnte sie sich nicht vorstellen, dass ich zu Hause wäre. Sie vermutete mich in einem Gefängnis.
      Auch die Polizisten hätten doch sehen müssen, um was es da ging. Aber, das kann man nicht verlangen von der Polizei. Ich hatte um eine Verabschiedungszeit gebeten. Statt exakt eine Zeit vorzugeben, oder eine Warnung auszusprechen, griffen sie zu, als ob ich flüchten wollte oder etwas anderes anstellen würde. Das war schlimmer als....
      Entscheidend war hier der Anruf der Pflegerin bei der Polizei und eventuell, was ansonsten noch über mich mitgeteilt wurde.

      Zu lesen war dann im Schreiben der Rechtsvertretung, ich wäre handgreiflich geworden und hätte mit den Beinen gegen die Polizei getreten. Wer sich das wohl ausgedacht hatte?
      Im Protokoll der Polizei ist davon nichts zu lesen. Ich war mir sehr bewusst darüber und warum soll ich alte Frau mich gegen zwei Polizsten wehren.

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  68. Schon allein wegen der Fürsorge für alle Heimbewohner, insbesondere für meine Mutter, hätte dieses Geschehen vermieden werden müssen, denn ich war kein Gewaltverbrecher, noch belästigte ich irgendjemanden im Heim, dass es dringlichst unvermeidbar gewesen wäre, die Polizei zu rufen, sondern ich war nur die Tochter, die an einem Adventswochenende die Mutter besuchen, ihr etwas bringen, mit ihr eine frohe Stunde verbringen wollte, ohne entsprechend über ein Hausverbot informiert gewesen zu sein..
    Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln( das ist harmlos ausgedrückt), mancher andere wohl auch. Und dann gibt es sicher noch diejenigen, die das für unmöglich halten und nicht glauben wollen.

    Es wäre doch das einfachste und verständlichste gewesen, mir am Eingang ein Schriftstück über das Hausverbot vorzulegen, wobei es noch viel, viel besser gewesen wäre, mir das an einen der Vortage persönlich zu übergeben oder zuzustellen.
    Am allerbesten wäre gewesen man hätte das alles vermieden, seinen Stolz, sein Machtgehabe, seine niederen Gefühle abgelegt und alles in einem Mediationsgespräch besprochen und geklärt.

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  69. Ausgestellt war das Hausverbot schon ein paar Tage vorher, ob das Datum zufällig so gewählt wurde, bleibt fraglich. Aber immerhin verwehrte man mir den Zutritt zum Heim, genauer gesagt zum Zimmer meiner Mutter, gerade an einem Wochenende, wo man keine Behörde oder eine Rechtsvertretung erreicht, und womöglich eine Pflegerin im Dienst war, der man das aus bestimmten Gründen am besten übertragen konnte. Gerade mit dieser Pflegekraft hatte ich bisher kaum gesprochen oder sie um irgend etwas gebeten. Vielleicht konnte man gerade diese am besten unter Druck setzen.
    Ich denke und hoffe schon, nicht jede Pflegekraft hätte diesen Auftrag so willfährig ausgeführt, da gehört entweder Dummheit oder Chuzpe oder Angst dazu.
    Dass das Schreiben keinen Briefkopf und keine Unterschrift enthielt, war wohl auch kein Zufall.
    Man behauptete eben einfach, ich hätte das Schreiben im Briefkasten.
    Wer hier Behauptungen aufstellte und diese immer nur an Eides statt beglaubigen wollte, stellte sich dann später recht deutlich heraus.
    Jedenfalls kam das ordnungsgemäße Schreiben mit der Vollmacht erst Tage später bei mir an.

    Was besagte Pflegerin dachte und fühlte, kann ich nicht sagen. Jedenfalls entschuldigte sie sich und erklärte mir ihre Situation erst Monate später, als ich im Heim anrief und sie mehrmals am Telefon war.
    Als ich sie fragte, wann es günstig wäre im Heim anzurufen, nannte sie mir eine Zeit und ich hielt mich daran. Verwunderlich ist nicht, dass mir gerade das wieder vorgeworfen wurde, nämlich, ich würde immer zur ungünstigten Zeit anrufen. Auch hier wäre es das einfachste gewesen, mich während des Telefongesprächs darauf hinzuweisen, statt das dann als Vorwurf zu bringen.
    Tja, das sind alles relativ bedeutungslose Nebensächlichkeiten, die aber zur Ansammlung der Begründung des Hausverbotes dienten.
    Des Weiteren waren völlig harmlose Alltagssituationen aufgeführt.
    So hatte ich zum Beispiel eine Ausfahrt um eine bestimmte Zeit mit Personal und meiner Mutter abgesprochen. Ich musst das absagen, weil es ein Gewitter mit kräftigen Regen gab. Da das aber nach kurzer Zeit vorbei war und klarer Himmel war, rief ich an, dass ich nun jetzt käme. Auch dieses Ereignis war in Ermanglung irgendwelcher schwerer Verfehlungen in der Begründung des Hausverbotes ausführlich mit genauen Datum und Uhrzeiten aufgeführt. Angeblich hätte das meiner Mutter nicht gut getan. Hier kommt es ganz genau auf das Pflegepersonal darauf an, der Mutter das anschaulich rüberzubringen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wie das wirklich abgelaufen ist, kann ich nicht sagen. Meine Mutter war jedenfalls froh, dass ich doch noch kam, auch wenn sie ein paar Minuten länger warten musste.

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  70. Ich höre schon ganz leise das Lamentieren der Pflegekräfte. Was sollen sie denn noch alles tun? Statt das alles exakt zu notieren, hätten sie lieber die Zeit nutzen sollen, meine hochbetagte, vielleicht etwas ungeduldige Mutter zu beruhigen und ihr das zu erklären.
    Tja, so kann man aneinander vorbeireden, wenn von der Leitung etwas vorgegeben wird und alles in die völlig verkehrte Richtung läuft.
    Was sollen sie denn nur tun? Sich einfach ohne Vorurteile in diese Situation hineinversetzen. Vielleicht ist das zu viel verlangt, ich weiss es nicht, und sich weigern, soetwas zu notieren.
    Haben die Pflegekräfte dort mit Notizblock und Stoppuhr gesessen?
    Ähnliches ist mir berichtet worden bei einem Besuch von einer Personen, die meine Mutter kannte. Auch da kam plötzlich eine Pflegekraft zur Kontrolle ins Zimmer, ohne dass sie gerufen wurde. Ja, das Personal war überfürsorglich. Nach all den Vorfällen bemühte man sich jetzt vorbildlich.
    Gut, da war nun mal der Wurm drin...

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  71. Es ist wirklich nicht einfach zu entscheiden, wie man in solch einem Fall vorgeht. Das sind die Experten unterschiedlicher Ansicht. Ich allein konnte es nicht mehr entscheiden, man begibt sich in die Obhut einer Rechtsvertretung und hofft und hofft.
    Meine Rechtsvertretung hat sich übermaßen für mich eingesetzt, mir geholfen in vielen Dingen.
    Welche Rechtsvertretung setzt sich schon so ein, ohne das Kosten entstehen.
    Im Nachhinein ist man immer klüger. Doch wer hätte es gedacht, dass man es hier wirklich mit einer sehr, sehr ausgefallenen Persönlichkeit zu tun hatte. Ich eher schon, hatte ich doch persönlich das schon gespürt, aber ich glaubte wohl an ein "Wunder", die es in dieser kaltherzigen Gesellschaft nicht mehr gibt..

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  72. Welches der unausweichlichen Übel wählt man dann?

    Entweder die hochbetagte Mutter in dem Heim belassen und sie nie mehr besuchen zu können, wenn sie schwerer erkrankt und die Tage und Wochen des endgültigen Abschieds gezählt sind?
    Sie in ihrem Glauben zu lassen, dass alle angeblich das Beste wöllten, nur die "böse" Tochter sich unrechtsmässig mit der Heimleitung streitet? Möchte jemand in diesem Sinne Abschied nehmen von seinem Liebsten?
    Will die Tochter mit Rechtsvertretung länger zusehen, wie man die Hochbetagte drängt persönliche bittstellende verzweifelte Briefe an die Tochter zu schreiben? Briefe, die auch noch an Behörden unberechtigt verschickt werden. Hier wurde das Briefgeheimnis verletzt. Ja, auch das machte man, um....

    Oder setzt man dem "Schrecken" ein Ende? Auch, wenn es tragisch, unfassbar für die Mutter ist?

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  73. Die Entscheidung oblag der Heimleitung. Sie hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, Sie hat bei dem Gerichtstermin alles Mögliche in die Waagschale geworfen, Kosten für ihre fleissigen Rechtsvertretungen nicht gescheut, um zu verhindern, was sie schon lange vermutlich verhindern wollte.

    Wie zu lesen ist, ist ihr auch überhaupt die Erteilung des Hausverbotes nicht leicht gefallen. Sie hätte das schon länger erwägt, nochmals verschoben und abgewartet, konnte aber dann nicht umhin, es zu verhängen, als der Betriebsablauf dermaßen durch mich gestört wurde.

    Ja, da kann ich zustimmen. Es war nicht leicht, einfach so schnell ein Hausverbot zu erteilen, wie man sich das eventuell vorstellte. Ihre Rechtsvertretung sah sich anfangs wahrscheinlich außerstande, weil nichts Belastbares gegen mich vorlag.
    Mit der entsprechenden Beratung begann man dann vermutlich gezielt zu suchen und mich zu beobachten, Gerüchte in die Welt zu setzen usw. - man sammelte. Da machte man es sich wirklich nicht leicht, denn das Personal musste instruiert, Behörden( Betreuungsverfahren wurde eingeleitet) informiert werden.

    Angeblich war mein Verhalten von Anfang an ungebührlich, nur war es der Heimleitung bislang gar nicht aufgefallen.
    Auch dieser Satz ist durchaus verständlich nachvollziehbar. Ich war unscheinbar bis zu den bestimmten Vor/Unfällen mit meiner Mutter. Ab dann "störte" ich.
    Ich glaube schon, mit solchen Reden und Getue kann man Leute beeindrucken und hinters Licht führen..

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  74. Sehr auffallend war, dass man bestimmte Ereignisse ganz genau und exakt auf die Minute schilderte. Das betraf vor allem die unbedeutenden Geschehnisse nach dem Heimverbot.
    Es fehlten merklich ganz genaue Angaben über mein Verhalten, was zum Heimverbot geführt hatte, d.h. es waren keine Angaben zu finden, wen ich da genau belästigt haben sollte und wann. Nein, da gab es keine Daten oder Namen oder wenigstens anonyme Angaben.
    Es gab auch keine genaue Angabe wie und wann ich irgendjemanden vom Personal belästigt hatte oder welche genaue Therapie ich wann gestört habe usw.
    Das alles handelte man in Allgemeinschauplätzen ab.
    Man sprach von Störung allgemein, von angeblichen Telefonterror, von angeblicher Unpünktlichkeit, ja sogar von einer angeblichen Firma, die ich in einer weit entlegenen Stadt haben sollte und hin und her pendelte. Das waren eher potemkinsche Dörfer, womit man wahrscheinlich irgendjemanden beeindrucken bzw. von der eigentlichen Sache ablenken wollte.

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  75. Man wollte also neben dem angeblich ungebührlichen Verhalten gegenüber Personal, Bewohnern und deren Angehörigen deutlich darauf hinweisen, dass ich eigentlich gar kein Interesse hätte, mit der Mutter Kontakt zu haben. Das war mir gerade in der allerletzten Zeit durch strikte Massnahmen erneut erschwert worden und in Anbetracht der ungünstigen Witterung auch tatsächlich so, dass ich einmal davon absah, der Mutter das anzutun, sie bei nassen kalten Wetter auszufahren. Übrigens, ich war auch nicht die Jüngste, aber gut trainiert, sodass man mir das durchaus zumutete, da in der Kälte und im Regen vor dem Heim zu warten u.a..und man vorgab besser über meinen Gesundheitszustand Bescheid zu wissen als ich selber.
    Ich hatte dies und jenes mit der Mutter abgesprochen, hörte mir aufmerksam ihre Wünsche an. Diese gingen eindeutig in die Richtung, dass ich sie wieder in ihrem Zimmer besuchen sollte, gerade in dieser Jahreszeit, wo man gern und gemütlich im Zimmer beisammensitzt und es gern etwas weihnachtlich hat. Es bahnte sich das zweite Weihnachtsfest an, wo ich sie nicht in ihrem Zimmer im Heim besuchen konnte.
    In Anbetracht dieser Situation versuchte ich allein, aber in Abstimmung mit meiner Rechtsvertretung, bestimmte Personen schriftlich oder mündlich anzusprechen und um Einsehen oder "Gnade" zu bitten. Auch das gelang nicht. Pure Kälte überall.

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  76. Zeitlich ein Jahr zuvor gab es diese Situation:

    Eigentlich war ich nicht mehr in der Kirche, kannte den Pfarrer nicht näher.
    Als ich das Heimverbot bekam, ich merkte, wie verwirrt (verwirrt in dem Sinne, dass sie sich kein Bild von den Zusammenhängen machen konnte) meine Mutter sprach, ich nicht wusste, wen ich zu ihr schicken sollte, fiel mir der Pfarrer ein. Meine Mutter hatte mir erzählt, dass er sie im Sommer besucht hatte.
    Ich schrieb dem Pfarrer einen kurzen Bref, schilderte ihm knapp die Situation und bat ihn kurz vor Weihnachten meine Mutter zu besuchen, um ihr Trost zu spenden und das tat er auch. Schon 5 Tage nach dem Heimverbot besuchte er meine Mutter. Das Ergebnis war wohl zunächst, dass meine Mutter das Heim wechseln wollte. Auf meinen Besuch wollte sie nicht verzichten. Die Gemeinde bemühte sich um einen Platz in einem Heim der Diakonie.
    Erst danach wurde sie "bearbeitet" und es kam ganz anders.
    Gut, ich kann das zum Teil verstehen, das Heim lag fern der Wohnung meiner Schwester und auch von meiner. Aber man hätte nach anderen Lösungen suchen können.

    Was nun alles hinter meinem Rücken in der anfänglichen Zeit des Heimverbots besprochen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Aufschlussreich sind die Telefonprotokolle der Heimaufsicht.

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  77. Als es im Laufe des Heimverbotes hieß, ich würde die Mutter mit meinen Gesprächen negativ belasten, suchte ich mir einen Begleiter bzw. Beaufsichtiger. Alles konnte mein Rechtsanwalt nicht abdecken und er wäre auch "verdächtigt" gewesen. Inzwischen lehnte die Mutter (bearbeitet) auch den Rechtsanwalt ab.
    Ich war in dem Jahr zuvor , obwohl ich nicht streng gläubig war, zu einigen Lehrgängen/Kursen der Ev. Erwachsenenbildung und besuchte auch Seminare der Ev. Akademie.
    Dabei lernte ich einen ehemals kath. Priester kennen. Er hatte viel Geschick in Mediation und Gewaltfreier Kommunikation.
    Ich bat ihn um ein Gespräch. Ich hatte Vertrauen zu ihm.
    Und auch ich verheimlichte ihm nichts.
    Leider war es dann so, dass das meine Mutter angeblich nicht wollte, dass ich sie mit dem "fremden" Mann besuchte bzw. ausfuhr.
    Na, ja....

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  78. Und nochmals zu dem gut ausgebildeten Personal, das den Angehörigen empfahl doch Sonnenschutzmittel mit Faktor 30 mitzubringen.
    Bekanntlich lieben alte Menschen die Sonne besonders, wenn sie Herz-Kreislauferkrankungen haben und Sonne ist besonders empfehlenswert, wenn Medikamente genommen werden.
    Klar, dass das Personal verunsichert wurde, wenn man dazu eine andere Meinung hatte.
    Aber wir waren ja "lernfähig", was wir auch von dem Personal erhofften. Es war eben nicht Kritik, sondern es waren Hinweise und wir hatten Hoffnung, dass sich das nach Anfangsschwierigkeiten einspielen würde.
    Als ich für den Sonnenbrand meiner Mutter verantwortlich gemacht werden sollte, ging mein Anwalt auf die Barrikaden und danach erkannte er klar und deutlich, was hier vorging und kämpfte "verbissen" weiter für mich.

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  79. Meine Mutter war schon einige Zeit im neuen Heim.
    In der Zeitung las ich, dass die Bewohner aus ihrem ehemaligen Heim evakuiert werden mussten.
    Was war geschehen?

    Nun, wenigstens das war meiner Mutter erspart geblieben.
    In die Kellerräume, wo sich die Küche, kleiner Speisesaal und andere Versorgungseinrichtungen befanden, war Wasser eingedrungen.
    Wie konnte das passieren?

    Nun, Fehler oder Unbedachtheiten passieren überall.
    Man hatte einen Teil der Böschung weggebaggert, um eine schöne Terrasse vor dem Speisesaal im Keller zu schaffen. Welch fataler Fehler!
    In unmittelbarer Nähe floss ein "Bächlein" und führte Hochwasser.
    JA, der Architekt und die Bauherren hatten das wohl nicht bedacht und es geschah wie es geschehen musste.

    Vom Bauen und Hochwasser verstand ich nichts, auch nicht von Pflege, aber logisch war mir schon, dass man bei alten Menschen auf deren Sicherheit bedacht sein muss - wie Bettgitter hochziehen o.a..

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